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Buchstabensuppe – Blog der Stadtbüchereien Düsseldorf

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Mama, Du bist auch eingeladen

GeburtstagFeiern ihre Kinder auch so gerne Geburtstag? Es muss noch nicht mal der eigene sein. Unsere Tochter liebt Geburtstagsfeiern. Ihre Puppe hat fast jeden Tag Geburtstag. Großartig bekomme ich dann erklärt, dass ich auch eingeladen bin -Juchhu! Dann wird der Tisch/Teppich/Sofa mit dem Geschirr aus der Puppenküche gedeckt und „irgendwas“ ist der Kuchen. Das kann ein Teil vom Spiel-Obst oder eine Packung Papiertaschentücher sein. Irgendein Spielzeug oder Stofftier wird noch in ein Tuch eingewickelt und schon haben wir ein „Geschenk“. Dann müssen wir als erstes „Wie schön, dass Du geboren bist“ singen und danach wird „Kuchen“ gegessen und das Geschenk ausgepackt. Geburtstag feiern steht wohl auch im Kindergarten hoch im Kurs. Seit kurzem gibt es in „unserer“ Gruppe im Rollenspielbereich Materialkisten zu verschiedenen Themen. Und auch da durfte das Thema „Geburtstag“ nicht fehlen.
Unsere Lieblingsbücher zu dem Thema sind mal wieder zwei Conni-Bücher: „Conni hat Geburtstag“ und „Conni kommt in den Kindergarten“. In dem Kindergarten-Buch hat Conni nämlich ganz am Anfang auch Geburtstag, trägt ihr blaues Lieblingskleid und bekommt ganz viele Geschenkpakete mit Dingen, die sie für den Kindergarten noch benötigt. Außerdem gibt es an ihrem ersten Kindergartentag auch noch eine Geburtstagsfeier von einem anderen Kindergartenkind namens Emir. Er bekommt eine Krone aufgesetzt, kleine Geschenke, die Kerzen auf der Geburtstagslok werden angezündet, alle singen ein Lied und es gibt Kuchen. Und dann haben wir entdeckt, dass es auch von Charlie und Lola ein Geburtstagsbuch gibt „Charlie und Lola – Aber das ist eigentlich mein Geburtstag!“. Charlie hat Geburtstag und will so einen richtigen Jungen-Geburtstag feiern mit Gruselkostümen, einem Monsterquiz und einem schauerlich aussehenden Kuchen. Lola hat leider ganz andere Vorstellungen, sie will ihr rosa Tutu tragen, Tanzspiele veranstalten und rosa Feenmuffins backen. Vor lauter Begeisterung für den Geburtstag öffnet sie Charlies Geburtstagspost, packt seine Geschenke aus und pustet seine Geburtstagskerzen aus. Oh je, da muss Lola aber einiges wieder gut machen… Aber zum Glück mögen auch Monster rosa Zuckerguss.
Leider gefiel dieses Buch unserer Tochter nicht so gut. Sie hat Lolas Begeisterung total apselut nachvollziehen können, fand es aber gleichzeitig auch ein bisschen gemein von Lola, dass sie Charlies Kerzen ausgepustet und Geschenke ausgepackt hat. Damit wollte sie sich lieber nicht zu intensiv beschäftigen.
Dafür kann unsere Tochter mittlerweile auch ein englisches Geburtstagslied singen. Mit großer Begeisterung schmettert sie seit einiger Zeit „Heppi Bürste“, wenn ihre Puppe mal wieder feiert.

Child, Lauren:
Aber das ist eigentlich mein Geburtstag! / Mit Figuren von Lauren Child. [Aus
dem Engl. von Antje Keil]. – Frankfurt, M. : ^S.^ Fischer, 2008. – [32] S. :
zahlr. Ill. ; 25 cm. –
(Fischer Schatzinsel : Charlie und Lola)
ISBN 978-3-596-85300-7 (Fischer-Taschenbuch-Verl.) Pp. : EUR 9.90, sfr 18.50
(freier Pr.)
ISBN 3-596-85300-1  (Fischer-Taschenbuch-Verl.) Pp. : EUR 9.90, sfr 18.50
(freier Pr.)

1 Child

Conni hat Geburtstag! : eine Geschichte / von Liane Schneider. Mit Bildern von
Eva Wenzel-Bürger. – Hamburg : Carlsen, 2005. – [32] S. : überw. Ill. ; 27 cm.

(Meine Freundin Conni)
ISBN 3-551-51585-9  Pp. : EUR 9.90 (DE), EUR 10.20 (AT), sfr 18.10
ISBN 978-3-551-51585-8

4.1 Conni (33)

Conni kommt in den Kindergarten : eine Geschichte / von Liane Schneider. Mit
Bildern von Eva Wenzel-Bürger. – [Nachdr.]. – Hamburg : Carlsen, [2009]. – [32]
S. : überw. Ill. ; 27 cm. –
(Meine Freundin Conni)
ISBN 3-551-51580-8  Pp. : EUR 9.90
ISBN 978-3-551-51580-3

1 Conni

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Die kleine Prinzessin – nicht nur für kleine Prinzessinnen

prinzessin

Ich hoffe, Sie hatten alle einen schönen ersten Advent. Pünktlich Samstagnacht fing es das erste Mal an zu schneien und am Montag hat es dann sogar fast den ganzen Tag geschneit (auch wenn der Schnee nicht liegen blieb). Man kann auf Weihnachtsmärkte gehen, die Kinder sind glücklich mit einer kleinen Karussellfahrt und frischen Waffeln oder einem Würstchen und man könnte wunderbar zusammengekuschelt sitzen und lesen. Printen und Dominosteine schmecken noch, es riecht schön nach Tanne und die erste Kerze brennt. Nur unsere Tochter entpuppt sich gerade als echter „Sonnenschein“.
Um zu vielen Diskussionen und Geschrei aus dem Weg zu gehen, haben wir schon die Vierer-Vorteilskarte fürs Karussell gekauft. Doch auch nach der vierten Fahrt bockt sie und ich kann sie nur mit dem Versprechen auf weitere Attraktionen vom Karussell locken. Diese Attraktion ist dann eine frische, noch warme Waffel mit Puderzucker. Als ich mir auch ein Eckchen nehmen will, wird sie mir erbost aus der Hand genommen: „Nein, das ist meine.“ Unsere Tochter hält sie dann doch lieber selber fest. Na gut, das ist die Gelegenheit für mich mir ein Crepe zu holen. Dann haben wir beide was. Da ich schneller esse (wahrscheinlich vor lauter Angst, dass unsere Tochter gleich schreit, dass sie was abhaben will – aber pronto), können wir mit dem Buggy schon weiter gehen, während sie den Rest ihrer Waffel isst. Ich schaue mich ein wenig um, was es an den Ständen so alles gibt, da meldet sich unsere Tochter auch schon wieder: die Waffel war dann doch was viel, aber in den Mund musste trotzdem alles mal und dann hat sie es halt wieder ausgespuckt – mitten auf den kuscheligen warmen Winterfußsack. Resigniert wische ich den pampigen Brei mit einem Papiertaschentuch weg.
Später sind wir noch ein bisschen was Einkaufen gegangen. Sogar in einen Laden, in dem es kleine Einkaufswagen gibt. Die stehen im Moment ganz hoch im Kurs und unsere Tochter möchte eigentlich nur noch in diesen Geschäften einkaufen. An der Kasse ist eine kleine Schlange. Unsere Tochter fährt lässig und sehr schwungvoll mit ihrem Einkaufswagen der Dame vor uns in die Hacken und während ich mich noch entschuldige und unsere Tochter zurechtweisen will, meckert sie auch noch los: “Die Frau darf sich nicht vordrängeln.“ Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll mit erklären einerseits und schimpfen andererseits.
Trotz Waffel-Ausspuckens schreit dann unsere Tochter kaum das wir im Wagen sitzen, dass sie was zu Essen haben will – und „Nein, keinen Apfel und auch keine Banane – was anderes.“

Aber irgendwann sind wir mehr oder weniger glücklich zu Hause angekommen. (Achtung: jetzt kommt endlich was mit Büchern.) Ich schlage vor, dass wir ja ein Buch schauen können. Vielleicht die Kleine Prinzessin? Die mag sie doch so gerne im Moment. Da strahlt sie mich mit ihren blauen Augen an: „IPad?“ „Nein, wir können ein richtiges Buch schauen. Das ist Papas IPad, damit darfst Du nur schauen, wenn Papa dir das erlaubt.“ Schnell hole ich ein paar Bücher aus ihrem Zimmer „Hm? welches wollen wir denn schauen? „Ich lass mich nicht kämmen“ oder „Ich mag keinen Salat“ oder „Ich will eine Schwester“?“ Recht grummelig schaut sie dann mit mir „Ich will das behalten“. Fast könnte ich denken, sie will mir einen Gefallen damit tun. Die Kleine Prinzessin kommt durch ein kleines Malheur von ihrem Hund Schlamper zufällig an eine Kaulquappe und will sie natürlich behalten. Doch da… kommt endlich Papa nach Hause. Unsere Tochter springt auf, rennt ihm entgegen und ruft „Papa, Papa – IPad gucken?“ Papa hat mit seinen Frauen ein Erbarmen und kurz darauf liegt unsere Tochter mit IPad lang ausgestreckt auf dem Sofa, schaut sich eine Kleine-Prinzessin-Folge nach der anderen auf youtube an und ist total glücklich und in ihrer eigenen Kleinen-Prinzessinnen-Welt. Na, dann habe ich jetzt wohl erstmal frei und kann schnell nach ein paar Weihnachtsgeschenken im Internet schauen.
Ich wünsche Ihnen allen eine stressfreie Adventszeit 🙂 (hg)
Ich will das behalten! / Tony Ross. [Chefred.: Claudia Weber. Übers.: Katrin
Zuschlag]. – Stuttgart : Panini-Verl.-GmbH, 2009. – [27] S. : zahlr. Ill. ; 20
x 24 cm. –
(Kleine Prinzessin ; Bd. 1 : Panini books)
ISBN 978-3-8332-1824-8 Pp. : EUR 6.95
ISBN 3-8332-1824-X

Annalinas Sonderblog zum Welt- Aids- Tag!

aidswelttagHallo zusammen!

Heute gibt es von mir ausnahmsweise keinen Blog über meine Arbeit, sondern einen zu einem aktuellen Thema.
Am Samstag, dem 1. Dezember ist Welt- Aids- Tag! Diesen Tag gibt es seit 1988, also schon 24 Jahre. Organisiert wird er jedes Jahr von der UNAIDS  (der AIDS-Organisation der Vereinten Nationen).
Natürlich wird weder die Existenz noch die Verbreitung von Aids an diesem Tag gefeiert. Der Welt- Aids- Tag ist auch kein Gedenktag, da das Virus noch immer präsent ist. Es handelt sich mehr um einen Tag der Solidarität und der bewussten Wahrnehmung. Man soll sich daran erinnern, dass es da etwas gibt, das jedes Jahr Menschenleben kostet, etwas, für das es bisher immer noch kein Heilmittel gibt.

Das Thema „Aids“ wird oft und gerne in der Schule besprochen oder von den Medien aufgegriffen. Gerade in ärmeren Ländern und Regionen breitet sich das Virus schnell aus, was Konsequenzen für die Bevölkerung und ihre Entwicklung hat. Aber nicht nur im typischen Beispiel Afrika, auch in Europa und Deutschland steigen die Zahlen der Infizierten. Hier kommt es durch medizinische Versorgung zwar meist nicht zum Ausbruch der Krankheit, dennoch sollte man nicht vergessen, dass wir trotzdem noch lange nicht sicher vor Ansteckung sind.

Auf dieses Risiko wird oft hingewiesen. Zusätzlich zur öffentlichen Aufklärungsarbeit hat jeder noch die Möglichkeit, sich selbst eingehend über die Krankheit zu informieren. Vielleicht, weil man selbst oder jemand aus dem persönlichen Umfeld betroffen ist oder vielleicht auch einfach, weil man Interesse hat und die Betroffenen besser verstehen möchte. In jedem Fall haben die Stadtbüchereien entleihbare Medien zu dieser Thematik. In der Zentralbibliothek stellen wir sogar ein paar davon aus.

Hier noch ein paar Buchtipps (die ihr auch alle bei uns finden könnt):

„Sie nennen mich Smiley“ von Zanele & Bruni Prasske
Zanele wurde ausgesetzt, da war sie ungefähr drei Jahre alt. Ihre Eltern kennt sie nicht. Sie trägt den Aids-Virus im Blut, seit sie neun ist, vergewaltigt von ihrem sogenannten Pflegebruder. Ab da schien ihr Leben vorgeprägt durch Gewalt, Armut, Krankheit, frühen Tod. Doch das Mädchen setzte sich zur Wehr, brach das Schweigen, klagte an, fand ein neues Zuhause in einem katholischen Waisenhaus und lernte etwas völlig Neues kennen: Hoffnung. Sie lebt im steten Gedanken ab ihren Tod, und erlernt einen Beruf. Sie weiß, welche Gefahr sie für andere darstellt, und verliebt sich. Wie weit darf sie gehen? Wie offen kann sie sein – in Südafrika, einer Gesellschaft, die von der Pandemie Aids stärker geprägt ist als jede andere und die Gefahr doch immer noch totschweigt

„Die großen Mütter“ von Christoph Gödan
In weiten Teilen Afrikas pflegen sie ihre schwerkranken Töchter und Söhne. Sind diese gestorben, so ziehen sie ihre Enkelkinder auf. 30 Prozent aller Haushalte in Subsahara- Afrika werden inzwischen von alten Menschen gemanagt, obwohl sie selbst zu den Ärmsten der Armen gehören. Der Fotograf Christoph Gödan war zwei Monate in der tansanischen Provinz Kagera und in den Townships der Industriemetropole Durban in Südafrika unterwegs. Dort besuchte er von Aids betroffene Familien. Neben Porträtfotografien entstanden dabei Interviews mit alten Frauen, die erzählten, wie die Immunschwächekrankheit das Leben ihrer Familie verändert hat und von welchen Schwierigkeiten ihr alltäglicher Überlebenskampf geprägt ist.

„HIV und Aids- Eine Krankheit verändert die Welt“ von Sonja Weinreich und Christop Benn
Vieles hat sich in den letzten Jahren in Bezug auf HIV und Aids geändert: Es gab große Fortschritte in der Durchführung und Finanzierung von umfassenden Aids-Programmen selbst in den ärmsten Ländern und sehr viel mehr Menschen erhalten eine lebensverlängernde antiretrovirale Behandlung. Nach wie vor bleibt die HIV-Epidemie aber eine weltweite Krise – Millionen Menschen sterben daran und Millionen infizieren sich. Das Buch vermittelt Hintergründe und Daten zum gegenwärtigen Stand der HIV-Epidemie und was gegen die weitere Ausbreitung getan wird und getan werden kann. Umfangreiche Literaturhinweise machen die Weiterinformation einfach.

„Love ist he cure“ von Elton John
Das erste Buch von Poplegende Sir Elton John: über seine persönlichen Erfahrungen mit Aids und sein Engagement gegen die Epidemie: „1980, als die ersten Aidsfälle bekannt wurden, war ich drogenabhängig und führte ein selbstzerstörerisches Leben. Es ist ein wahres Wunder, dass ich mich nicht infizierte. In jenen Jahren verlor ich durch die Krankheit Dutzende von Freunden. In diesem Buch erzähle ich ihre und meine Geschichte. Das Immunschwächesyndrom zu bekämpfen wurde zur vordringlichsten Mission seines Lebens.“

„Ich sterbe, aber die Erinnerung bleibt“ von Henning Mankell
Henning Mankell ist nach Uganda gereist, um mit Aidskranken und deren Angehörigen zu sprechen. Entwicklungshelfer unterstützen die Eltern dabei, Memory Books für ihre Kinder zu verfassen: Erinnerungsbücher, kleine Hefte mit eingeklebten Bildern und Texten. Denn was können Kinder über ihre Eltern erzählen, wenn sie bei ihrem Tod noch zu klein waren, um sich an sie zu erinnern? Wie sollen junge Waisen erfahren, wer ihre Eltern waren, wer sie selbst sind, woher sie kommen?

Mmmmhhhh. lecker, lecker, lecker!

Es gibt zwar schon viele tolle Kinderkochbücher auf dem Markt und bei uns in der Bücherei, aber dieses hat mich heute besonders begeistert, als ich es aus meinem Stapel mit den Neuheiten zog.
Meist fragt man sich ja beim gemeinsamen Kochen mit den kleinen Nachwuchsköchen, was man sie überhaupt machen lassen kann. Meist traut man ihnen zu wenig zu, so dass sie dann irgendwann frustriert aus der Küche abziehen.
Bei „Willi kocht“ hat man das Problem nicht. Die Rezept-Anleitungen sind ordentlich in drei Spalten aufgeteilt. Zutaten – kleiner Koch – großer Koch, so dass genau angeleitet wird, wer was mit welcher Zutat wann macht. Z.B. beim „Kuss-Kuss-Salat“ werden 2 Limetten vom kleinen Koch halbiert und ausgepresst, der große Koch hilft, wenn seine Muskeln schlapp machen. Großartig.
In ca. drei Wochen sollte das Buch in der Kinder- und Jugendbibliothek zur Ausleihe bereit sein. Wir wünschen jetzt schon viel Spaß beim Ausprobieren. (sk)

Sommerferienprogramm

Unter dem Motto „Sport, Spiel & Spaß“ bietet die Kinder- und Jugendbibliothek im WBZ, Bertha-von Suttner-Platz 1, ein Sommerferienprogramm für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen an.

Im Juli stehen Veranstaltungen für ältere Grundschulkinder auf dem Programm.
Start ist am Donnerstag, den 12. um 16 Uhr mit einer „Multimedialen Fußball-Lesungs-Quiz-Show“ mit Felix Hoffmann für Kinder ab 8 Jahren. Highlight ist dann der einwöchige Workshop „Trickfilmwerkstatt Olympia“  für TeilnehmerInnen ab 9 Jahren. Er findet von Montag, 16. Juli bis Freitag, 20. Juli  jeweils von 10 – 15.30 Uhr statt. Zum Schluss des Veranstaltungsblocks präsentiert Christa Holtei am Dienstag, 24. Juli um 16 Uhr den Mitratekrimi „Skandal in Olympia“  für Kinder ab 10 Jahren.

Der August bietet für Kindergartenkinder besondere Ferienerlebnisse. Ro-Bi´s Puppenbühne führt am Mittwoch, 1. August die Figurentheaterstücke „Die Hexe Wackelzahn und die EM“ und „Rumpelstilzchen“ für Kinder ab 3 Jahren auf. „Api lernt schwimmen“ sehen Kinder ab 4 Jahren am Dienstag, 7. August im Bilderbuchkino. Auf das Bilderbuchkino „Die völlig verrückte Hunde-Olympiade“ können sie sich am Freitag, 17. August freuen. Alle August-Veranstaltungen beginnen um 16 Uhr.

Für den Workshop und alle Einzelveranstaltungen sind kostenlose Eintrittskarten unbedingt erforderlich. Weitere Informationen sind im Internet unter www.duesseldorf.de/stadtbuechereien zu finden. Kartenreservierung telefonisch unter 89-92970 oder per e-mail an stbauskunft.kinder@duesseldorf.de möglich.

Ansprechpartnerin vor Ort:
Michaela Hutzheimer, Tel. 0211.89 – 9 29 70 oder 89-94388

Ausgezeichnete Literatur! Mit Nobelpreisträgern auf Weltreise

Morgen, Mittwoch, 04.07.2012 um 20 Uhr in der Zentralbibliothek

„Schreiben ist gut, Denken ist besser.“ – Hermann Hesse, Nobelpreisträger für Literatur 1946

Hermann Hesse

Hermann Hesse liebte die Musik, wurde von ihr inspiriert, seine Gedichte wiederum inspirierten Musiker. „Das ist ja das Geheimnis der Musik, dass sie nur unsere Seele fordert, die aber ganz, sie fordert nicht Intelligenz und Bildung, sie stellt über alle Wissenschaften und Sprachen hinweg in vieldeutigen, aber im letzten Sinne immer selbstverständlichen Gestaltungen stets nur die Seele des Menschen dar.“ In dem literarisch-musikalischen Porträt „Hesse unerhört“ nutzen Daniela Bosenius (Gesang), Julia Diedrich (Piano) und Ulrich Lussem (Rezitationen) den Schwung dieser „Liebesbeziehungen“ und stellen zusammen, was die Musik in Hermann Hesse aus- und loslöste und wie sie ihn und seine Werke nachhaltig beeinflusste.

Unerhörte (!) An- und Einsichten, (noch) immer aktuell und inspirierend …

Die Mitwirkenden von "Hesse unerhört"

Daniela Bosenius, in Köln und Ennetbaden (CH) aufgewachsen, stammt aus einer Musikerfamilie und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Saarbrücken. Nach verschiedenen Engagements an Theatern (Oper, Operette, Musical) in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz arbeitet sie seit 2005 als freischaffende Musikerin und wird v. a. mit eigenen Programmen engagiert: www.bosenius.info

Die Mitwirkenden von "Hesse unerhört"

Ulrich Lussem steht seit über dreißig Jahren als Schauspieler, Sänger, Rezitator und Regisseur auf verschiedenen Theaterbühnen. Besonders eng ist er mit dem Frechener Harlekin-Theater verbunden, bei dem er festes Ensemblemitglied ist.

Julia Diedrich, geboren und aufgewachsen in Saratov/Russland, studierte am Staatlichen Musik-Kolleg in Wolgograd und am Staatlichen Konservatorium Saratov. Seit 2006 arbeitet sie als selbstständige Musik- und Klavierpädagogin.

Lesetipp

Bettina Hartz: Auf dem Rad. Eine Frage der Haltung. DVA, 2012
Ein Loblied auf das Fahrradfahren: poetisch, witzig, sachkundig, belesen, philosophisch – und genährt aus eigenen Alltagserfahrungen. Bettina Hartz ist keine Gelegenheitsfahrerin; von Kindesbeinen an war das Fahrrad für sie das Haupt-Verkehrsmittel. Sie nutzt es bis heute für den Arbeitsweg, zum Einkaufen und in der Freizeit und versteht es dem Leser seine Vorteile ohne jeden Dogmatismus nahe zu bringen: mit poesievollen Schilderungen des Gefühls von Freiheit und Lebendigkeit, das sich beim Dahingleiten und Beobachten am Wegesrand einstellt, mit zahlreichen Beispielen aus Literatur und Malerei (vom „Draisinenfahrer“ Lyonel Feiningers bis zu den radelnden Existentialisten Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir) und auch mit einigen ganz handfesten Tipps: Wie erkennt und umgeht man Gefahren, wie schafft man es, unverschwitzt bei der Arbeit anzukommen und vor allem: welches Modell wählt man, welcher Fahrradtyp ist man? Während der Lektüre zuckt es einem garantiert schon in den Beinen, man fragt sich, ob das eigene Fahrrad in einem startbereiten Zustand ist. Am Ende kann man dann gar nicht anders, als die Überzeugung der Autorin anzunehmen: es gibt kein einfacheres, schnelleres, kostengünstigeres und umweltfreundlicheres Fortbewegungsmittel als das Fahrrad! Die treffende Einschätzung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 20.04.2012: „Kein Buch für Schrauber, sondern für Radpoeten.“
Cora Elbin.

Der Titel ist in der Zentralbibliothek unter der Signatur Ybv Hartz vorhanden.

Lesetipp

Eugen Ruge: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“
„In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ist ein Zeitroman über den Beginn und den Verfall der DDR, aber auch ein Familien- und Gesellschaftsroman. Am Schicksal der Familie Powileit gibt der Autor Eugen Ruge ein detailliertes Bild des SED -Staates mit all seinen Problemen, Verleugnungen und den Arrangements und den Tücken des Alltags. Dreh- und Angelpunkt des Romans ist der 1.10.1989, der neunzigste Geburtstag des Patriarchen Wilhelm. Enkel Alexander verlässt  genau an diesem Tag die DDR, so dass Wilhelm den Ausziehtisch für das kalte Büffet selber aufbauen muss. Da er die Klapptechnik nicht versteht, nagelt der Demenzkranke  kurz entschlossen die vermeintlichen Schwachstellen der wackeligen Konstruktion. Die Folgen sind fatal, während der Feier kracht der Tisch mit dem gesamten Büffet zusammen. Zurück bleibt ein Chaos, gewiss ein Symbol für die gesamte private und politische Situation. Eugen Ruge, Sohn des DDR-Historikers Wolfgang Ruge, hat seinen ersten Roman meisterlich aufgebaut. Er erzählt chronologisch die Rahmenhandlung seit 1952  und das Leben von Alexander im Jahr 2001. Zusätzlich lässt er alle Familienmitglieder am Tage des Geburtstages des Großvaters zu Wort kommen und ihre Eindrücke und Erinnerungen erzählen. Dabei fühlt er sich in die jeweiligen Personen perfekt ein. Alles beginnt mit den kommunistischen Großeltern Charlotte und Wilhelm, die in den 40 er Jahren im mexikanischen Exil lebten und  später hohe Parteifunktionäre werden, führt über die Geschichte von Charlottes Sohn Karl und dessen russische Frau Irina und dem besonders anrührenden Monolog der Mutter Irinas, Nadjeshda PIwanowna bis zum Urenkel Markus, der auf dieser langweiligen  „Saurierparty „ einige der heißgeliebten Erinnerungstücke aus der Exilzeit in Mexiko  ergattert. Ein beeindruckender, gut lesbarer Roman, der im letzten Jahr mit dem Buchpreis des deutschen Buchhandels geehrt wurde. Unbedingt lesen!

Literarisch-musikalische Feinkost

Düsseldorfer Literaturkonzerte

Die Düsseldorfer Literaturkonzerte gehen in die vierte Runde! Bekannte Akteure und neue Künstler stehen im bewährten Mix aus literarischer Feinkost und musikalischem Hochgenuss auf der Bühne. An vier Donnerstagabenden spannt sich der Bogen im Musikprogramm von der russischen Klassik über Boogie Woogie zum Flamenco. Die literarischen Inhalte sind, dank des wunderbaren Auswahltalentes des künstlerischen Leiters, Peter Welk, vor allem heiter, gerne skurril, ziemlich vorwitzig und niemals ohne Tiefgang. Vor keinem literarischen Genre macht er halt: Eine Erzählung von Michail Bulgakow, die Lyrik Georg Kreislers, ein wiederentdeckter Roman von Thomas Wolfe und zuletzt der spanische Wälzer von Cervantes. Weltliteratur wird mit neuen Augen gesehen und Gegenwartsliteratur in 90 Minuten schmackhaft gemacht.

Die Literaturkonzerte laden zum Lachen, Schmunzeln, Nachsinnen, Erinnern und Entdecken ein. Lassen Sie sich das nicht entgehen!

Übrigens, der Eintritt zu allen Literaturkonzerten in der Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz 1 ist frei, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Künstler der Düsseldorfer Literaturkonzerte 2012
Peter Welk (künstlerischer Leiter), Prof. Ludger Maxsein, Stefan Ulbricht, Daniel Sommer, Georg Cormann (von links nach rechts)

Party bei den Jacks mit Boogie-Woogie

Literarische Entdeckung zum Einstieg in Düsseldorfs Jazz-Rally-Wochenende

Mit Peter Welk und Stefan Ulbricht am Boogie-Woogie-Flügel
„Die Party bei den Jacks“ ist der Titel einer literarischen Entdeckung: ein Roman aus dem Nachlass des großen amerikanischen Erzählers Thomas Wolfe, der mit „Schau heimwärts Engel“ das Kultbuch einer ganzen Generation geschrieben hat. „Ein Schlüsselwerk der US-Moderne – so vibrierend, sophisticated und furios wie die späten Roaring Twenties“, schreibt die Kritik zur Wolfe-Entdeckung. Thomas Wolfes epochales New-York-Porträt fängt den Rhythmus einer rastlosen Epoche ein, in der der Tanz auf dem Vulkan immer ausgelassenere Formen annimmt. Stefan Ulbricht, szenebekannter Boogie-Woogie-Spezialist aus Siegburg, der mit sämtlichen Boogie-Größen von Knobelsdorff bis Zwingenberger auf der Bühne stand und dem man begeistert nachsagt, dass er den Boogie-Woogie in den Rhythmus von Lokomotiven einzubinden versteht, wird das Roman-Geschehen mit ausgelassener Spielfreude musikalisch vorantreiben.
Am Donnerstag, 24. Mai um 20 Uhr

Und schon mal vormerken für den Juni:

Don Quijote aus dem Spiegel

Uraufführung

Von und mit Peter Welk
Kompositionen und Flamenco-Gitarre live: Daniel Sommer
Am Anfang der Geschichte, an einem verregneten, wolkengrauen Mittwochmorgen, wacht der neue Don Quijote auf, schaut in den Spiegel und erkennt sich selbst zweifelsfrei als den „neuen Don“. Er duscht, sitzt am Frühstückstisch und freut sich, dass er ein großes Netz voller spanischer Orangen eingekauft hatte. Don Quijote fängt an zu schälen und beginnt in Gedanken damit, die Welt umzubauen … Peter Welk schreibt den spanischen Klassiker um, denn die Ritterromane des historischen Don Quijote sind die Comics unserer Tage. Die Windmühlen von einst sind die Baukräne und Bürokratien von heute. Den Realitäten der Gegenwart werden Sehnsuchtsbilder der „guten alten Zeiten“ gegenübergestellt. Im Kampf gegen alles Bedrohliche in der Welt zieht der „Verrückte“ und Idealist Don Quijote durch die Welt. Auf einem alten Klepper, den er aus der Pferdemetzgerei herausgerettet hat. Flamenco-Gitarrist Daniel Sommer setzt den Don Quijote musikalisch in Szene.
Am Donnerstag, 28. Juni, um 20 Uhr

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