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Buchstabensuppe – Blog der Stadtbüchereien Düsseldorf

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Wetter

Pille, palle, polle

snowflakePassend zum eisigen Wetter (brrr – ich musste heute Morgen wieder das Auto frei kratzen) und weil der Wetterbericht doch schon vor zwei Wochen Schnee für nachts angezeigt hatte (der dann nicht kam); heute die Rheinische Post aber wieder Schnee angekündigt hat für die nächsten Tage , hier für alle Großen und Kleinen Schneefans ein Fingerspiel:

Pille, palle, polle,     (Im Rhythmus klatschen.)

da oben wohnt Frau Holle.      (Mit einem Finger nach oben zeigen.)

Sie schüttelt ihre Betten aus,     (Die Hände ausschüttlen.)

da kommen viele Flocken raus.    (Finger öffnen und nach unten zappeln lassen.)

Ticke, tacke, tocke,       (Im Rhythmus klatschen.)

da kommt ’ne groooße Flocke.    (Einen großen Kreis mit beiden Händen in die Luft malen.)

Sie setzt sich auf den Gartenzaun   (Die Flocke landen lassen.)

und möchte dort ein Häuschen baun.  (Mit den Händen ein Dach über den Kopf

des Kindes bauen.)

http://www.oekotopia-verlag.de/media/oekotopia/newsletter/Kunterbunt%20bewegte%20Winterzeit.pdf

Viel Spaß beim Nach- und Mitspielen! Vielleicht klappt’s dann auch mit dem Schnee 🙂

(hg)

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Tra-ri-ra, der Sommer, der ist da!

sommerJuchu, jetzt ist er aber wirklich da und gibt nicht nur ein kurzes Zwischenspiel um nach zwei Tagen wieder zu verschwinden!

Ständig fallen mir Dinge ein und auf, an denen ich mich erfreuen kann. Viel mehr, als noch vor ein paar Wochen:

– Unseren Himbeerstrauch vor der Haustüre, an dem wir alle ein oder zwei Tage schauen, ob wir schon wieder ernten können. Und dann die sonnenwarmen Früchte direkt vom Strauch zu essen.

– Dass wir den Geburtstag unserer Tochter hinter uns gebracht haben. Sechs Kinder hat sie eingeladen und es waren auch alle da. Zwischen umgeschütteten Apfelsaft, dreckigen Gummistiefeln und vorbereiteten Spielen, die dann aber keiner spielen wollte, hat es allen gefallen.

– Unsere Tochter kann Fahrrad fahren! Wie schön ist es mit ihr gemeinsam kleine Strecken zu fahren, bei denen wir sonst das Auto genommen hätten (das ist jetzt eh total überhitzt). Und wir können uns am Gegenwind und (vor allem unsere Tochter) an der Geschwindigkeit erfreuen.

– Die spontane Einladung zu einer Wasserschlacht in Nachbars Garten.

– Mit unserer Tochter immer wieder die große Wasserrutsche im Schwimmbad runter zu sausen.

– Darauf zu warten, dass die klitzekleinen Äpfel von unserem Apfelbaum größer und größer werden und hoffen, dass der Baum sich nicht überschätzt hat mit der Verteilung, weil am kleinsten Zweig fünf Äpfelchen dicht aneinander gedrängt hängen.

– Sehen, wie unsere Tochter immer selbständiger wird und sich selber beschäftigen kann. Wie lieb sie zu Kleineren ist, sie an die Hand nimmt und sich um sie kümmert – aber nur wenn sie Lust drauf hat.

– Den fremden streunenden Kater ein bisschen gezähmt zu haben. Zu sehen, dass er immer wieder kommt, sich gerne füttern und streicheln lässt. Ihm gemeinsam den Namen „Mau“ (wie in den Conni-Büchern) zu geben.

– Die neuen An- und Einsichten, die der Lupenbecher unserer Tochter uns allen beschert. Von Fliegen, Ameisen, kleinen Grashüpfern bis zu Blüten und Steinen war schon alles drin.

–  Stolz die ersten Auftritte unserer Tochter mit dem Kinderchor erleben zu dürfen. Und abends von ihr zu hören, dass das Beste am Auftritt der Kuchen danach war.

– Jeden Tag nach zu schauen, ob die Sonnenblumen schon Blüten bekommen haben.

– Abends lange draußen zu sitzen und zu genießen wie es langsam dunkel und kühler wird und dabei mit dem E-Book-Reader noch ein bisschen zu lesen. Weil er halt so schön klein und leicht und praktisch ist.

So einen E-Book-Reader kann ich eh nur jedem empfehlen. Und wer ein bisschen mehr machen möchte, als nur zu lesen, sollte sich unbedingt einen Mini-Tablet-PC anschaffen. Da kann man mit durchs Internet surfen und Spiele machen und Filme auf youtube schauen und natürlich auch gaaaanz viel lesen. Und das Beste ist: die Online-Bücher dazu gibt es kostenlos bei den Stadtbüchereien!

Lehner, Monika:
^Den^ Sommer erleben mit Ein- bis Dreijährigen / Monika Lehner. [Ill.: Antje
Bohnstedt]. – 1. Aufl.. – München : Don Bosco, 2013. – 93 S. : Ill.
(Mit kleinen Kindern durch das Jahr)
ISBN 978-3-7698-1977-9 kart. : EUR 14.95 (DE), EUR 15.40 (AT), sfr 21.90
(freier Pr.)
Schlagwörter: Sommer / Kinderkrippe / Beispielsammlung
Ndl 3 Lehner                            .

Indian Summer Time

Vor einigen Tagen erreichte uns dieses Bild aus Kanada. Dort war der Indian Summer auf dem Höhepunkt und eine  treue Leserinnen und zur Zeit begeisterte online-Bibliothek Nutzerin 😉 hat es sehr gerne mit uns geteilt. Das finden wir klasse und danken ganz herzlichst.

Indian Summer? So nennen wir die jährliche Verfärbung der Wälder auf dem nordamerikanischen Kontinent. Auch bekannt unter „fall foliage“.
Die Verfärbung der Blätter ist eine Reaktion auf die jahreszeitlichen Gegebenheiten. Da die Tageslichtstunden abnehmen, wird in den Blättern der Laubbäume kein Chlorophyll mehr produziert. Dadurch sind dann Pigmente sichtbar, die vorher vom starken Grün verdeckt waren. Die weiteren Pigmente werden durch Zuckerstoffe gebildet, die in den Blättern abgelagert sind. So entstehen die bunten Farben. Zwischen den Grüntönen der Nadelbäume leuchten die Blätter der Eichen von Dunkelbraun bis Ocker, dazwischen strahlen das helle Orange des Hartriegelbaumes und die verschiedenen Gelbabstufungen der Birken.
Zurzeit scheint es ja als hätten wir den Indian Summer auch in unserem Lande.
Die Bäume sind malerisch schön und das Wetter  traumhaft.
Bedeutet es aber etwa, dass wir auch genauso einen kalten Winter haben werden wie dieser in Kanada, Neuengland und Co. ist?
Na wir hoffen mal nicht und genießen noch die letzen Tage vor dem Wetterumschwung. Kramen aber wenigstens schon mal die dicke Mütze, Schal und Handschuhe raus. Die werden wir ganz sicherlich schon sehr bald brauchen.
Und wenn es kalt werden sollte, dann doch bitte mit richtig viel Schnee, damit wir uns einen ganz tollen „Bücherei-Schneemann“ basteln können. Klassisch mit einer Möhre als Nase oder wir werden kreativ und lassen uns was ganz besonderes einfallen. Aber bis dahin noch schön viiiieeeel Sonne tanken.

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