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Buchstabensuppe – Blog der Stadtbüchereien Düsseldorf

Kategorie

Praktikum

Was ist eigentlich aus der #twittothek geworden?

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Das Projekt

Erinnert ihr euch an unser Twitter-Projekt, von dem wir im Oktober berichtet haben? Es ist jetzt schon ein bisschen her, und unser Praktikant Sebastian, der das Projekt umgesetzt hat, hat uns auch schon wieder in Richtung Studium verlassen, aber ich will euch heute einmal berichten, was daraus geworden ist.

Nochmal zur Erinnerung und für alle, die damals nicht mitgelesen haben: Mit der #twittothek wollten wir einen Auskunftskanal bei Twitter schaffen. Ganz nach dem Prinzip: wenn ihr etwas von uns wissen wollt, fragt uns – egal wo ihr seid, einfach über eine Nachricht bei Twitter, also einen Tweet. Und wir antworten euch. Auch bei Twitter. Weiterlesen „Was ist eigentlich aus der #twittothek geworden?“

Sebastian, der Praktikant: Das praktische Praktikum

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September 2016. Endlich geht es los: nach vier Semestern Studium der Bibliothekswissenschaft, nach zwei Jahren Theorie, Vorlesungen, Hausarbeiten und Klausuren steht das Praxissemester an. Endlich raus in die echte Welt!

Und erstmal nach Gerresheim. Hier in der Stadtteilbücherei arbeitet ein kleines Team aus fünf Leuten, die Leser/innen kommen aus der Nachbarschaft und man kennt sich oft mit Namen. Erstmal nicht das, was ich mir unter meinem Praktikum in der Großstadtbibliothek vorgestellt hatte. Weiterlesen „Sebastian, der Praktikant: Das praktische Praktikum“

Twitter im Kundenservice – unser neues Projekt

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Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, ganz neu auch Snapchat snapund dieser Blog natürlich – wer hier mitliest, der weiß vermutlich, dass wir auf vielen Social Media-Kanälen mit dabei sind.
Vielleicht liked ihr uns schon auf Facebook (wenn nicht, dann habt ihr jetzt vielleicht Lust dazu? 🙂 ), folgt uns auf Twitter oder schaut uns bei Instagram über die Schulter. Habt ihr auch schon Harley’s Bib auf Snapchat geaddet? Weiterlesen „Twitter im Kundenservice – unser neues Projekt“

Kuulturbeitrag ;)

kuultWolltet ihr nicht auch immer schon mal den Beginn von etwas Neuem erleben?

Zum Beispiel, wenn eure neue Lieblingsband ihr erstes Album vorstellt?

Jetzt hab ihr die Gelegenheit dazu!!!

Am Samstag, also am 10.10.2015, stellen Kuult ihr erstes Album „Mit Worten“ in Spektakulum hier in Düsseldorf vor. Nach der Veröffentlichung am 16.10.2015 könnt ihr „Mit Worten“ auch bei uns in der Musikbibliothek finden.

Kuult ist eine junge Band aus dem schönen NRW.

Die Jungs machen deutschen Pop mit eigenen Texten, die einen Ohrwurm garantieren. Obwohl es Kuult erst seit November 2013 gibt, wurden die drei schon 7-fach mit Preisen ausgezeichnet. Chris Werner, Philipp Evers und Christian de Crau verstehen ihr Handwerk und fördern selbst junge Talente in ihrer Musikschule in Essen.

Sind das nicht genug gute Gründe diese kuultige Band kennen zu lernen?

Und für alle, die es doch lieber klassisch mögen…auch hier lässt Kuult keine Wünsche offen! Am 19.12.2015 treten sie zusammen mit dem Jugendorchester Concertino in Monheim an Rhein auf.

Mehr Infos: http://www.kuult.eu/

(Doro, Praktikantin der TH Köln im Studiengang Bibliothekswissenschaft)

 

Bericht unserer Praktikantin aus der Stadtbücherei Flingern

Cimg0195 Hallo zusammen!
Mein Name ist Sarah, ich bin 21 Jahre alt und komme aus Düsseldorf.
Bevor ich meine Praktikumsstelle in der Stadtteilbücherei Flingern antrat, reiste ich knapp sieben Monate durch das atemberaubende Neuseeland im Rahmen von „Work and Travel“.
Der Beruf des Bibliothekars hat mich irgendwie schon immer interessiert und ich habe mich oft gefragt: Was machen die eigentlich den lieben langen Tag so????

Vor Beginn meines ersten Praktikumstages war ich natürlich etwas nervös und stellte mir viele Fragen:
Was wird alles auf mich zu kommen? Wie werden die Mitarbeiter auf mich reagieren? Wie werde ich mich anstellen? Die Nervosität und Aufregung war, wie ich im Nachhinein feststellen konnte total unbegründet, denn ich merkte sofort wie freundlich und locker die Mitarbeiter dieser Zweigstelle sind. Ich fand es toll, dass die Kollegen mir schon von Anfang an von ihren eigenen Erfahrungen im Beruf berichteten und ich sofort in den Arbeitsalltag mit eingegliedert wurde.

Zunächst durfte ich die Romane einstellen, zusehen wie Leihwünsche bearbeitet werden, beim Kundenservice dabei sein und mich mit der technischen Medienbearbeitung auseinandersetzen. Das Umarbeiten und „Rumfriemeln“ an den AV-Medien brachte mich anfangs zum Rande der Verzweiflung, aber im Laufe der Zeit wurde es zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen, auch wenn wirklich fast jeden Tag der Satz kam: „Sarah, wir hätten da noch ein „paar“ CDs zum Umarbeiten…“

In den nächsten Tagen lernte ich viele weitere Dinge kennen zum Beispiel zum Thema Bestandsarbeit bzw. Bestandspflege. Mir wurde erklärt nach welchen Kriterien Medien aus dem Bestand genommen und hinzugefügt werden, wie dieser Vorgang abläuft und was man alles dabei beachten muss.
In diesem Zusammenhang fiel auch der wunderbare Begriff „Klassifikation“! Puh, was ein Brocken! Als die Leiterin mir die Aufgabe der Bearbeitung der Nietenlisten gab, musste ich erstmal schlucken. Gerade die Arbeit im Sachbuchbestand stiftete in mir oft noch große Verwirrung, da man die Logik der Signaturen erst einmal durchblicken muss. Nachdem ich Kategorie Y überprüft hatte, war mein Kopf nur noch „matsche“, aber ich war froh, dass mir solch eine Aufgabe überhaupt zugetraut wurde und ich sie bewältigen konnte.

Des Weiteren durfte ich morgens die Transportkisten zurückverbuchen und zusehen, wie gewisse Medien für die Kunden bereitgestellt wurden. Ich lernte wie man neue Medien einzuarbeiten oder zu. Ich merkte schnell:
Es gibt ja doch ganz schön viel zu tun in so einer Bibliothek!

An einem Donnerstag durfte ich in der Zweigstelle Unterrath an einer Veranstaltung zum Thema „Facebook“ teilnehmen, welche wirklich sehr interessant war. Was ich besonders cool fand, war, dass sich nach dem Vortrag eine offene Diskussion zum Thema entwickelte.
Den restlichen Tag verbrachte ich dann auch noch in Unterrath, was sehr schön war, da ich noch eine andere Zweigstelle und deren Team kennen lernen durfte und auch merkte, wie unterschiedlich sich die einzelnen Filialen sind in Bezug auf Aufbau und Gestaltung der Bibliothek.

Die Woche darauf fand noch eine Veranstaltung statt, diesmal jedoch im Kinder-und Jugendbereich. Uns besuchte eine Grundschulklasse des 2. Schuljahres und auch hier war es spannend zu sehen, wie alles so vorbereitet wurde und ablief. Das Bilderbuchkino ist mir in besonders toller Erinnerung geblieben, da es so lebhaft und witzig von der Kinderbibliothekarin gestaltet wurde und auch die Kinder richtig begeistert zu sein schienen.
Im Nachhinein erklärte mir die Leiterin auch noch einiges zum Thema Veranstaltungsarbeit, wie oft sie stattfinden müssen bzw. dürfen, was alles dafür vorbereitet werden muss etc. Was mir dabei besonders gefällt, ist, dass man als Bibliothekar sehr frei in seinen Ideen ist, was die Art der Veranstaltung betrifft.
Es müssen also nicht immer nur Lesungen sein, man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und viele kulturelle Aspekte zum Beispiel aus anderen Ländern mit einfließen lassen.

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So langsam traute ich mich dann auch endlich mal die Sachbücher einzustellen, trotz großem Respekt vor den Signaturen ;-), aber ich sah es als neue Herausforderung für mich und im Nachhinein hat es mir sogar richtig Spaß gemacht!

Ein letzter Höhepunkt war für mich die Fortbildung bzw. der Zukunftsworkshop, der für die Mitarbeiter der Stadtbüchereien Düsseldorf veranstaltet wurde. Es wurde sehr abwechslungsreich und lebhaft über neue Initiativen und Ideen für die Bücherei gesprochen und gerade hierbei wurde mir klar, wie viele verschiedene Aspekte zur Gestaltung und Erhaltung einer Bücherei beitragen. Sei es einfach nur die äußere Erscheinung oder neue, moderne Techniken, die eine Bücherei viel lebendiger und ansprechender wirken lassen. Der Vortrag war wirklich inspirierend und ich war wirklich froh, dass ich dabei sein durfte!

Nichts desto trotz arbeitete ich weiterhin liebend gern in der schönen Zweigstelle Flingern.
Besonders stolz bin ich darauf, dass wir es geschafft haben sämtliche falsche Signaturen der Kinder und Jugend CDs zu korrigieren und ich dabei so tatkräftig mitwirken konnte. Ein Hoch auf uns würde ich sagen!

Nun ja irgendwie gingen die restlichen zwei Wochen meines Praktikums dann doch vorbei (leider viel zu schnell) und es hieß Abschied nehmen.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz besonders herzlich bei einem FaMI-Kollegen bedanken, der mich super durch mein Praktikum begleitete, mir so viel erklärt und erzählt hat und vor allem immer sehr, sehr viel Geduld mit mir hatte. Außerdem legte er mir das Dschungle-Buch Motto nahe, was es mir oftmals erleichterte die Ruhe zu bewahren, wenn mal etwas nicht so gut geklappt hat: „Denn mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir!“

Natürlich möchte ich mich auch bei den lieben anderen Kolleginnen und Kollegen bedanken, mit denen ich so toll zusammenarbeiten durfte und von denen ich so viel gelernt habe.
Ein besonderer Dank geht auch noch an meine Freundin und  Azubine, die mir im Vorhinein schon so viel Tolles über den Beruf erzählte und mich somit „anlockte“ dieses Praktikum zu absolvieren.

Ich hatte eine sehr lehrreiche und aufregende Zeit, verbunden mit viel Spaß und jede Menge Milchschnitte und Schokolade in den Mittagspausen 😉 Die Arbeit und die Menschen hier werde ich wirklich sehr vermissen.
Ach ja und um am Ende noch ein wenig zu prahlen: Ich kann jetzt wirklich ALLE Sigel der Stadtbüchereien Düsseldorf auswendig! Wer das überprüfen möchte, möge dies tun 😉

Sarah

Mein Praktikum in der Stadtteilbücherei Unterrath

Dsc02478Hallo zusammen!
Ich bin Patrick, 16 Jahre alt und besuche derzeit die zehnte Klasse des Marie Curie Gymnasium in Gerresheim.
Im Rahmen des zweiwöchigen Betriebspraktikums der Schule bin ich bis zum 25.06. Praktikant in der Stadtteilbücherei Unterrath.
Ich habe mich für ein Praktikum in einer Bücherei entschieden, da ich gerne mehr über die Tätigkeiten erfahren wollte, die in Büchereien verübt werden.
Meine Erwartungen an das Praktikum waren, dass mir Abläufe und Aufgaben näher gebracht werden, die in einer Bücherei stattfinden.
Mein erster Tag war bereits sehr ereignisreich, da eine Schulklasse zu Besuch war, die mit einer kleinen Aufführung das Ergebnis ihrer Projektreihe ‚Bücher wachsen nicht auf Bäumen‘ vorstellte.
Danach folgten alltägliche Aufgaben wie das Einsortieren zurückgegebener Medien und mir wurde das Verwaltungssystem der Bücherei in einer kleinen Einführung erklärt.
In den folgenden Tagen wurde mir die Aufnahme neuer und das Löschen alter Medien erklärt und eine weitere Schulklasse war zu Besuch, um die Bücherei besser kennenzulernen.
Bisher war mein Praktikum sehr interessant und meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt.
Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen!
Patrick

Svenjas Praktikum in der Bücherei Flingern

Hallo mein Name ist Svenja, ich bin achtzehn Jahre alt und besuche zurzeit das Berufskolleg Neandertal in Mettmann.
Die Idee, mein drei wöchiges Praktikum in der Zweigstelle Flingern zu absolvieren kam daher, dass ich letztes Jahr bereits in der Wülfrather Medienwelt ein Praktikum absolviert habe und gerne erfahren wollte, wie in anderen Büchereien gearbeitet wird. Außerdem hat meine Schwester durch ihr FSJ und ihre Ausbildung bei den Stadtbüchereien Düsseldorf einige Zweigstellen, darunter auch Flingern, schon kennen gelernt und sie mir sehr ans Herz gelegt.
Meine Erwartungen an das Praktikum waren, dass ich viele verschiedene Aufgaben erledigen kann und auch lerne wozu diese gemacht werden müssen. Außerdem wollte ich wie jeder andere Mitarbeiter behandelt werden, was leider nicht bei allen Praktikumsstellen, die ich bisher gemacht habe, der Fall war.
Zum Glück wurden meine Erwartungen nicht nur erfüllt sondern sogar übertroffen. Ich durfte Aufgaben erledigen, die jeder Mitarbeiter auch tun muss und wenn ich etwas nicht verstanden habe wurde mir alles noch mal in Ruhe erklärt. Alle Mitarbeiter sind sehr freundlich, hilfsbereit und der Spaß bei der Arbeit und in den Pausen kommt auch nie zu kurz.
Zu meinen Aufgaben gehörten das Einstellen von Büchern, CDs und DVDs. Des Weiteren mussten diese auch richtig zurück – oder verbucht werden, manchmal sogar aus dem Bestand gelöscht werden, da sie einfach zu alt waren und nicht mehr ausgeliehen wurden oder weil sie einfach kaputt waren. Bestellungen und Leihwünsche mussten auch bearbeitet werden, eine, wie ich am Anfang fand, nicht leichte Aufgabe, da man sich erst an das System auf dem PC, welches dafür zuständig ist, gewöhnen musste, aber am Ende hat es mir viel Spaß gemacht.
Bei einer Klassenführung durfte ich auch dabei sein und kennen lernen, was dort alles passiert. Wie z.B. das so genannte Bilderbuchkino, bei dem die Kinder in einem Kreis sitzen müssen und eine Geschichte von einem der Mitarbeiter vorgelesen bekommen.
Am Ende werden noch kurze Geschichten verteilt, die verpackt werden mussten, was ebenfalls eine weitere Aufgabe von mir war.
Da in der Bücherei Spiele verliehen werden, musste ich überprüfen, ob in jedem Spiel jedes Teil vorhanden war, eine Aufgabe, die ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen hat und wahrscheinlich das Einzige war, was mir nicht zu 100% gefallen hat.
An der Information durfte ich auch mithelfen, sprich: Kunden beraten, wenn sie das erste Mal nach Flingern gekommen sind oder Probleme bei der Ausleihe oder Rückgabe hatten. Es ist also immer etwas zu tun.
Um ehrlich zu sein waren die drei Wochen viel zu schnell rum und ich werde das Arbeiten hier sehr vermissen. Ich kann immer wieder betonen, wie freundlich, hilfsbereit und lustig hier alle sind und das zusammen arbeiten wird mir fehlen.
Die Bücherei Flingern ist aus diesen Gründen sehr als Praktikumsstelle zu empfehlen, wenn man einmal das Interesse hat, eine Bücherei näher kennen lernen zu wollen.
Ich komme bestimmt gerne wieder!

Svenja

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