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Buchstabensuppe – Blog der Stadtbüchereien Düsseldorf

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Praktikum 2015

Niemals geht man so ganz… #Praktikum2015

pinkerNiemals geht man so ganz…

Nach 112 Tagen endet nun mein Praxissemester bei den Stadtbüchereien Düsseldorf. Somit sind das nun meine letzten Zeilen in diesem Blog.

Ich bin wirklich ein wenig schwermütig…

In diesem Betrag möchte ich darauf eingehen warum ich mich für die Stadtbüchereien Düsseldorf entschieden habe.

Und Warum?

Warum habe ich mir keine Bibliothek weiter weg ausgesucht?! Warum habe ich nicht sogar die Möglichkeit ergriffen und bin gezielt ins Ausland gegangen, wie viele meiner Kommilitonen?!

Liebe Grüße nach Kanada, Nina

Natürlich war ein ausschlaggebender Punkt das Projekt, das ich während dieser Zeit bearbeiten sollte. „Saying No in my Library“ hat nicht nur mein Interesse geweckt, es passte einfach zu mir. Ich selbst halte den Dienstleistungsgedanken in Bibliotheken für enorm wichtig und somit konnte ich absolut hinter diesem Projekt stehen.

Aber ein weiterer Punkt war meine großes Interesse am „Lesegarten“, den ich schon während meines Grundpraktikums kennen gelernt habe und der ein Grund für mein Interesse an der Arbeit mit Kleinkindern war.

Während meiner Zeit in Düsseldorf habe ich Einblicke in die umfangreiche Arbeit einer Bibliothekarin erhalten und die Möglichkeit gekommen, erste eigene praktische Erfahrungen zu sammeln.

…mit der Hilfe von wirklich lieben Menschen…

Außerdem hatte ich die wunderbare Gelegenheit, ganz unterschiedliche Arbeitsfelder wie die Buchbinderei, die Autobücherei und Musikbibliothek kennen zu lernen, die auch nicht jede öffentliche Bibliothek hat.

Am Anfang

Zu Beginn meines Praktikums hätte ich wirklich nicht gedacht, welche Faszination vor allem die Musikbibliothek auf mich ausüben könnte. Die MitarbeiterInnen haben neben einem umfangreichen bibliothekarischen Wissen auch ein musikalisches Fachwissen, was mich persönlich sehr beeindruckt hat.

Für mich war dieses Praktikum ein voller Erfolg, eine Bereicherung und eine Bestätigung die richtige Entscheidung mit der Wahl meines Studiums getroffen zu haben.

Zum Schluss

Daher betrachte ich das Ende mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen, weil dieses Praktikum sicherlich ein Motivationsschub für mein Studium ist und dem Wunsch Bibliothekarin zu werden, zum anderen weil eine schöne Zeit leider viel zu schnell zu Ende gegangen ist…

Doro

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#Praktikum2015 – Ende –

– aber jetzt nicht weinen…

Jedes Projekt hat ein Ende, sonst wäre es kein Projekt und deswegen muss auch dieses ein Ende finde.
( …und zwar genau jetzt…)
Ein Projekt kann gelingen oder scheitern und in diesem Falle kann man vom einem Gelingen sprechen. Ca. 500 Fragen wurden in sieben Wochen gesammelt, einige der Ergebnisse waren im Vorfeld schon abzusehen, andere haben uns überrascht oder zum Denken angeregt, wiederum andere waren zum Schmunzeln. Daher sollte bitte kein Kunde böse sein, wenn man nicht mit ihm privat einen Kaffee trinken möchte. Und ob die Prinzessinnen-Bücher extra gestellt werden, wird die Zeit zeigen.
(…ich werde dafür kämpfen…)
Und an dieser Stelle wird es Zeit, ein großes Lob und eine großes Dankeschön auszusprechen.
(Und ich darf die Mitarbeiter loben, ich bin ja quasi eine Externe…)
An die MitarbeiterInnen der Zentralbibliothek, die neben ihren eigentlichen Aufgaben fleißig Fragen gesammelt haben. Immer wieder ihre eigenen Antworten hinterfragt und sich damit auseinander gesetzt haben, ob diese Antwort ein „Nein“ war und ob man den Kunden Alternativen bieten konnte. Das Interesse an dem Projekt und auch an meiner Person war groß und für mich sehr motivierend.
(Nein, das ist jetzt kein Schleimen!!!)
Jetzt steht die Auswertung der Fragen an und damit rückt das Ende meines Praktikums immer näher…
(Wahnsinn, ich hab das Gefühl, dass es erst gestern begonnen hat)
Doro

#Praktikum2015 Neuigkeiten aus der Kinder- und Jugendbibliothek – oder ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt…

Erfreulicherweise ergaben sich direkt im Anschluss an die Spontan-Kopfhörer weitere „Quick-Changes“, die im Folgenden erläutert werden sollen.
(Ich hab mich nämlich ganz schweren Herzens von den YouTube Videos von Kuult los geeist und war wieder auf der Suche nach Quick-Change. Und wer suchet, der findet oder wie war das?)
Sicherlich haben sich einige der Eltern immer wieder mal gefragt, wie sie erkennen können, ob das gewünschte Buch auch altersgerecht für das eigene Kind ist. Diese Frage wird auch oft an die Bibliothekarinnen der Kinder- und Jugendbibltiothek herangetragen, mit dem Wunsch der Eltern, diese Frage auch selbstständig beantworten zu können.
Mit Hilfe von einem „Quick-Change“ geht dieser Wunsch in Zukunft in Erfüllung.
(Natürlich wird es keinen Kurs „Wie muss ich Signaturen verstehen“ geben. Die Lösung ist nämlich viiieeel einfacher.)
Demnächst befinden sich Hinweise auf den Regalen, die erläutern, welcher Altersgruppe die Signaturen 4.1. 5.1. und 5.2 zugeordnet sind. Bei dieser Zuordnung handelt es sich nur um Empfehlung an die Eltern. Es ist aber sicherlich eine gute erste Orientierung.

Auch neu in der Kinder- und Jugendbibliothek ist die Möglichkeit einer Hörprobe der Hörbücher.
(Herrlich, oder? So schnell kann es gehen, wie Zauberei!!!)
Diese kurze Hörprobe ist eine praktische Entscheidungshilfe für Eltern und Kinder, sollten Zweifeln bestehen, welches Hörbuch für das Kind angemessen ist.
(Aber wirklich nur kurz.)
Denn auch dieser Wunsch wurde von den Eltern in der Kinder- und Jugendbibliothek geäußert und musste in der Vergangenheit bisher mit einem „Nein“ beantwortet werden. Dank der Unterstützung der Musikbibliothek kann auch diese Frage nach einer kurzen Hör-Kostprobe in Zukunft mit einem „Ja“ beantwortet werden.
(So, und nun geh ich weiter zaubern üben, vielleicht schaffe ich es ja, neben „Quick-Change“ auch etwas anders her zu zaubern. Vielleicht, dass „Kuult“ herbei schwebt?! Man muss sich ja Ziele setzen, oder?…*wuscheln und wedeln*)

Doro

#Praktikum2015 Ein erstes Ergebnis

–  Nennt mich das Orakel von Delphi…

(Erinnert sich jemand an meine Zukunftsvision? Nein? Na die mit den Kopfhörern? Denn ich hatte Recht!)

Ein erstes positives Ergebnis mit meinem Projekt ist in der Zentralbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf erreicht.

Wir freuen uns, an dieser Stelle mitteilen zu können, dass sich im (eigentlich) Snack-Automaten im Foyer ab sofort etliche kleine Kopfhörer befinden, die man spontan bei Bedarf käuflich erwerben kann.

(Das bedeutet, ich kann jetzt endlich in der Bibliothek die YouTube Videos von „Kuult“ anschauen und anhören,…bis deren erstes Album raus kommt und dabei bisschen den Sänger Chris anschmachten…ach nein…ich meine natürlich…)

Nun können unsere Kundinnen und Kunden an den Internetplätzen in der 1.Etage wissenschaftliche Dokumentationen auf YouTube auch mit Ton verfolgen.

(Natürlich…also bitte, man würde die Kopfhörer ja wohl kaum für andere Videos verwenden. Niemals!! 😉 )pic1

Selbst in den wenigen Ausnahmesituationen, in denen die eigenen Kopfhörer nicht in greifbarer Nähe sind.

(So wie bei mir, wenn ich mal wieder vergessen hab, wenigstens ein Paar von meinen gefühlten 100 Stück mit zunehmen.)

Die Anschaffung konnte in Zusammenarbeit mit der Verwaltung schnell umgesetzt werden und ist damit ein erster sogenannter „Quick-Change“. Bei einem „Quick-Change“ handelt es sich um eine kurzfristig realisierte Veränderung, die man auch als „Quick-Win“ bezeichnen kann. Somit kann mein Projekt einen ersten Erfolg in der Steigerung des Kundenservice verzeichnen und die MitarbeiterInnen können die Frage nach Kopfhörern für die Internetarbeitsplätze in Zukunft mit einem „Ja“ beantworten.

(Läuft!!!):D

(Doro)

#Praktikum 2015 Saying No in My Library – oder Willkommen in der Zukunft…

Img_2998Die Prüfungsordnung der TH Köln, an der ich studiere, schreibt im Studiengang Bibliothekswissenschaft ein Praxissemester mit einem Projekt vor.
Und mein Projekt trägt den Titel:
„Saying No in My Library and how we can say it less often“.
(Nein, länger ging es nicht…und ja, es muss auf Englisch sein…und nein, diese Idee ist nicht von mir…Ich will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken.)
Ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin die Praktikantin in der Zentralbibliothek. Mein Name ist Dorothea.
(Ziehe aber Doro vor. Was ich so mache?)
Meine Aufgabe ist die Umsetzung des Projekts und es dabei mit Leben zu füllen.
(Jedenfalls versuche ich das. Worum es geht?)
Das Ziel des Projekts ist die weitere Verbesserung im Kundenservice der Zentralbibliothek.
Ich erstelle in den nächsten Wochen eine Liste mit Fragen, die die MitarbeiterInnen der Zentralbibliothek im Auskunftsdienst mit „Nein“ beantworten müssen. Diese Fragen werden dann nach Themen und Häufigkeit geordnet und unter den Gesichtspunkten der Aktualität und Umsetzbarkeit analysiert. Zum Schluss soll für die einzelnen Fragen bzw. Fragengruppen festgestellt werden, ob die Möglichkeit besteht, aus dieser, für den Kunden, die Kundin negativen Antwort, eine positive Antwort zu machen. Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes „Nein“ ein „Ja“ werden kann.
(Das wäre ja etwas utopisch und wir müssen ja realistisch bleiben.)
Um dieses Projekt umzusetzen, bin ich auf die Hilfe der MitarbeiterInnen angewiesen, die im Auskunftsdienst und am Service die Fragen sammeln, wenn ich gerade selbst nicht an der Auskunft sein und damit zum Gelingen des Projekts tatkräftig beitragen kann.
(Wie das umgesetzt werden soll?)
Ich möchte die Umsetzung an einem Bespiel erklären: Man ist in der Bibliothek und fragt nach Kopfhörern für die PCs.
(Du wärst auch bereit, diese zu kaufen; natürlich nicht für ein Vermögen, aber gegen kleines Geld.)
Trotz alledem wird die Frage nach Kopfhörern am Service, sowie an der Auskunft mit „Nein“ beantwortet.
(Dabei brauchst die ganz dringend, aus welchen Gründen ist völlig irrelevant, aber wenn du dir nicht gleich mit Bild und Ton dieses YouTube Video anschauen kannst, dann…also dann…ja dann…egal…es ist wichtig!!!)
Trotz der Dringlichkeit, die für den Kunden, die Kundin besteht, kann der Mitarbeiter, die Mitarbeiterin dieses Problem zurzeit nicht lösen. Nun kommt mein Projekt ins Spiel und macht auf dieses Problem aufmerksam und kann vielleicht mögliche Handlungsempfehlungen liefern.
(Tadaaaa…Nein, ich kann mir keine Kopfhörer aus den Rippen schneiden!!!
Aber vielleicht…vielleicht ganz bald…ja vielleicht in nächster Zukunft…wird es sie in der Zentralbibliothek Düsseldorf geben.)

Doro

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