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Buchstabensuppe – Blog der Stadtbüchereien Düsseldorf

Kategorie

Fundstücke

Deutsch lernen – leicht gemacht

Das Portal „Ich will deutsch lernen“ (www.iwdl.de) ermöglich das Erlernen der deutschen Sprache. Hierbei können verschiedene Muttersprachen eingestellt werden:

Das Portal ist ein Instrument zur Unterstützung der sprachlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Integration von Zugewanderten.
Von den Niveaustufen A1 bis B1 können sowohl selbständige Lernende wie in Gruppen Lernende das Material nutzen, die von Tutoren betreut werden. Für die Nutzung ist eine kostenfreie Registrierung erforderlich. (kph)

Wir haben’s nicht vergessen: Medien zum Thema Demenz

demenzIn diesem Jahr gibt es keine ausgesprochenen Aktionswochen zum Thema „Demenz“, aber wahrscheinlich ist jeder von uns schon in seinem näheren oder weiteren Umfeld mit Demenz bei Verwandten oder Freunden, in Berührung gekommen. Wir haben zwei interessante Internedadressen gesehen und möchten die euch kurz vorstellen und auch die Medien, die wir dazu im Bestand haben.

Wir haben insgesamt ca. 140 Titel zur „Demenz“ in der Zentralbibliothek (vor allem Bücher, außerdem Hörbücher und Filme), die sich an Betroffene und Angehörige, an Pflegepersonal und interessierte Personen wenden. Ihr findet diese Medien in der Zentralbibliothek im Bereich Medizin unter der Sachgruppe Vls 11 und im Online-Katalog unter dem Thema: Demenz, senile Demenz und Alzheimer-Krankheit.

Eine interessante Internetadresse zum Thema ist:

http://www.dementia-und-art.de/index.php/verein/11-blog/demenz-in-literatur-und-biografie.html

Für dementia+art haben haben sich Menschen zusammengeschlossen, die aus sehr unterschiedlichen Bereichen kommen. Grundlegend sind jedoch jahrelange Erfahrungen in der Arbeit mit und für alte Menschen sowie die fundierte Kenntnis traditioneller wie moderner Formen von Kunst und Kultur. Dieser Verein kümmert sich um eine kulturelle Teilhabe von die Betroffenen, also demenziell veränderte Menschen.

Eine andere Adresse (wir finden: ein tolles Projekt in Schleswig-Holstein):

http://bz-sh.de/index.php/blockbestaende/medien-fuer-die-begleitung-von-menschen-mit-demenz

Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein stellt den Öffentlichen Bibliotheken im Land im Rahmen des Projektes „Picknick im Labyrinth“ ein Medienangebot für die Begleitung von Menschen mit Demenz zur Verfügung.

Und hier gibt es Information und Hilfe im „richtigen Leben“, von Mensch zu Mensch, nicht nur online, digital und virtuell:
https://www.duesseldorf.de/demenz/

Die Reihe SOS: Kochbücher, die keine sind…

Hier kommt ein kleiner Nachschlag zur Reihe SOS:

Ich bin jemand, der sich gerne in der Küche aufhält und sich um das leibliche Wohl seiner Familie kümmert. UND: Ich bin am Teller genauso gut wie am Herd 😉

Deshalb bin ich immer für Input bezüglich neuer Gerichte zu haben und blättere zur Anregung gerne in Kochbüchern. Aber ein neuer Trend macht mir das Leben schwer:

Bücher, die sich nur als Kochbuch tarnen…

Das reicht von der deftigen Küche ‚Schweinskopf al dente’ und ‚Winterkartoffelknödel’ über die internationale Küche ‚La cucina siciliana’ bis zu wirklich exotischem ‚Koriandergrün und Safranrot’ von Preethi Nair. ABER: Nirgendwo ein Rezept zu finden!!!

Lecker Essen!

Auch hier wird meine Familie nicht satt:

Kate Jacobs schreibt mit ‚Wenn Frauen kochen’ keinen Gourmetband, der auf weibliche Essgelüste oder Kochkenntnisse eingeht.

Kurt Bracharz’ Titel lautet ‚Der zweitbeste Koch’. Das ist zugegebenermaßen ein richtig SCHLECHTER Kochbuch-Titel. Ähnlich das Werk von Katinka Buddenkotte ‚Nicht lecker, aber Weltrekord’. Das wäre k e i n Argument für den mir Angetrauten, wenn das Essen nicht schmeckt…

Solche Kochbücher würde ich mich gar nicht trauen, mit nach Hause zu nehmen…

Schon eher was zum Nachtisch gibt es hier (nicht):

Crepe, Fruchtsalat, Eis - Perfekt!Die Titel ‚Eine Leiche zum Dessert’ und ‚Mordkompott’ lassen noch Zweifel aufkommen, ob man genießbare Zutaten- und Zubereitungslisten im Inneren findet. Aber bei ‚Bittersüße Schokolade’ oder sogar ‚Schäumend wie heiße Schokolade’ habe ich schon klare Bilder von dampfendem Schokokuchen vor Augen. Auch ‚Rote Grütze mit Schuss’ lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Aber nix als Vortäuschung falscher Tatsachen!

Nett finde ich den Titel ‚Birne sucht Helene’, der aber halt auch nichts mit der Zubereitung des leckeren Desserts zu tun hat. Etwas bedrückend kommt der Titel ‚Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen’ daher. Hört sich irgendwie nicht nach einem geselligen Sonntagskaffee mit Kuchen an…

Für hinterher noch (k)einen Kaffee?

‚Die Kaffeemeisterin’ kommt in die ‚Cappuccino-Jahre’.

Alles Lug und Trug! Vielleicht ist das eine neue Diät? Lesen statt essen? Die ‚SOS-Diät’ wäre ein passender Name…Abnehmen garantiert 😉

Ähem, gerade fällt mir auf, dass dieser Blog ja „Buchstabensuppe“ heißt!  OH – oh…

Bis demnächst…

 

Ach du meine Güte!

Der Skandal hat uns gefunden: PFERDEFLEISCH in Buchstabensuppe gefunden: Der Postillion hat es gemeldet

😉

Die Reihe SOS: SPUREN

Fingerabdrücke

Ständig und überall: Spuren!

Wir hinterlassen fortwährend Spuren: Spuren im Sand und manchmal im Schnee – Düsseldorf meldete in den vergangenen Wochen ja ab und an mal ‚Ski und Rodel gut’.
Fragen Sie mal Abby Sciuto aus der Fernsehserie NavyCIS zum Thema Fingerabdrücke. Auch Hautschuppen (schauen Sie sich den Film Gattaca an) bleiben überall zurück und natürlich bleiben digitale Spuren unseres Surfverhaltens im Internet bestehen, siehe auch hier.
Wir legen Spuren, wir wandeln auf ihnen, wir lesen sie und manchmal stehen wir auch völlig neben derselben. Wir wechseln Spuren, manchmal sind wir auf einer heißen Spur, aber häufig auch auf der falschen. Und ich habe nicht die leiseste Spur, warum ‚spuren’ auch ‚gehorchen’ bedeutet. Wir sind Dingen auf der Spur und finden dann doch nur Spuren von etwas. Ab und an verlieren wir Spuren und manchmal verlieren sie sich auch selbst oder verlaufen ins Unbekannte.

Ihr ahnt, dass die Vielfältigkeit dieses Begriffes auch in einem Bibliotheksbestand nicht erschöpft wird.
Da gibt es Bücher zu ‚Tierspuren’ z.B. „Welches Tier lief denn hier?“ oder „Fährten- und Spurenkunde“.
Außerdem kann man hier auf einer bunten Palette von Spuren wandeln:
Auf Goethes Spuren
Auf den Spuren der Muslime
Auf Draculas Spuren
Auf Adams Spuren
Auf den Spuren der Engel
Die Spuren der Seele
Mozarts literarische Spuren
Auf den Spuren der Rhein-Romantik rund um Bonn
Kleine Bahn auf großer Fahrt : Spielzeugeisenbahnen der Spur 0

Und das ist nur ein Bruchteil (!) des Themenangebots.

Welche Spuren habt Ihr zuletzt entdeckt?

Die Reihe SOS – HEUTE: Quanten

Dass diese Bibliothek im Allgemeinen und dieser Blog im Besonderen 😉 zu Quantensprüngen in Eurem Allgemeinwissen beitragen, liegt auf der Hand.

Aber was wir zu Quanten alles im Bestand haben, ist schon ungewöhnlich.
Kurze Begriffserklärung:
Das Quant (Pl.: viele Quanten) stammt vom lateinischen Begriff quantum ab.
Quantum bedeutet ‚wie viel’ oder ‚wie groß’ und bezeichnet in der Physik eine nicht teilbare Energieportion und so ziemlich das Kleinste, das man sich vorstellen kann.

Dementsprechend wird das Wort Quantensprung (siehe oben) umgangssprachlich völlig falsch benutzt. Wir meinen damit ja einen ungewöhnlich großen Fortschritt von irgendwas. Nicht nur ich benutz(t)e das Wort im falschen Sinne:
Laszlo, Ervin: Quantensprung im globalen Gedächtnis: wie ein neues wissenschaftliches Weltbild uns und unsere Welt verändert“.

Ich möchte jetzt hier zur Weiterbildung meiner Leserschaft beitragen und den Bestand der Stadtbüchereien zum Thema ‚Quanten’ vorstellen. Wer jetzt denkt *gähn*, der wird überrascht sein, wie vielfältig das Thema doch ist.

Nahezu unübersichtlich ist das Angebot zu Quantenphysik und Quantenchemie.  Da gibt es zahlreiche Facetten: Quantenmechanik, Quantentheorie, Quantendimensionen etc.,  etc. Einen Titel möchte ich hervorheben:
Steven Holzner schrieb das Buch „Quantenphysik für Dummies“. Der Untertitel gibt mir Rätsel auf: „Nicht für Dilettanten  – die Physik der Quanten“. Hat er den Reimes wegen gewählt oder aus inhaltlich-sachlichen Gründen?

Dann gibt es noch einen nicht zu unterschätzenden Bestand zum Thema Quantenheilung. Mir war der Begriff bis vor kurzem gänzlich unbekannt. Aber Kolleginnen bestätigen mir, dass danach zurzeit von Kunden viel gefragt wird. Wir verschlagworten Titel wie
Kinslow, Frank: Quantenheilung: wirkt sofort – und jeder kann es lernen
Staden, Siranus Sven von: Quantenheilung kann jeder – auch Sie!
Staden, Siranus Sven von: Wenn Quantenheilung nicht funktioniert … und es dennoch Wunderheilungen gibt!
unter ‚Subtile Energie’ oder auch ‚Energiemedizin’.
Und ICH dachte anfangs, Quantenheilung hat was mit FUSSPFLEGE zu tun…!!! Immerhin bringt sogar das Duden-Synonym-Wörterbuch den Begriff ‚Füße’ mit Quanten (und auch Mauken ;-)) in Verbindung.

Aber auch andere Sachbereiche benutzen das Wort ‚Quant’ für ihre Überschriften.
Franz Josef Degenhardt nennt eine seiner CDs „Quantensprung“. Die Big Band der Düsseldorfer Clara-Schumann-Musikschule die ihrige „Ein Quantum Ton“. Nicht zu verwechseln mit „Ein Quantum Trost“ – ihr wisst schon, 007…
Selbst bei Cinderella gibt es eine Version „Ein Quantum Magie“.

Noch ein bisschen Klugscheißerei zum Schluss: Das Wort ‚Quäntchen’ (in alter Rechtschreibung mit E) wie im Titel „Barthel, Korinna: Das Quentchen Gewalt : heiße und kalte Gewalt in den Filmen Quentin Tarantinos“ stammt NICHT vom lateinischen Wort ‚quantum’ ab, sondern vom lateinischen Wort ‚quentinus’ – ein Fünftel.
So, ich hoffe, Ihr habt was gelernt. Ich auf jeden Fall. Jeder Tag, an dem man etwas Neues lernt, ist ein guter Tag!

SOS: Kleiner Nachtrag für Weltverbesserer

Im Post „Womit man alles die Welt verbessern kann…“ habe ich Literaturvorschläge für Weltverbesserer aufgeführt. Und da gibt es doch tatsächlich noch einen Neuzugang zu vermelden!
Werner Schwanfelder versucht das Nützliche mit dem Gutem zu verbinden und betitelt sein Buch „Wie Sie Profit machen und nebenbei die Welt verbessern“.
Schnell auf die Literaturliste setzen, liebe Leser.

Wimmelbücher

Berner, Rotraut Susanne:   Winter-Wimmelbuch Wimmelbücher gibt es viele, aber für unsere Tochter dürfen es nur die wunderbaren Bücher von Rotraut Susanne Berner sein. Insgesamt gibt es für jede Jahreszeit eines und ein Nachtwimmel-Buch. Und mindestens zwei davon möchte unsere Tochter jeden Abend ansehen. Die Vorlieben für die Jahreszeiten wechseln, aber das Thema bleibt: Wimmelhausen und seine zahlreichen Bewohner. Da die Bücher ohne Text sind, werden bei allen auf der Rückseite ein paar Bewohner namentlich vorgestellt. Und mittlerweile kennen wir sie alle! Für einige weitere mussten wir uns sogar noch Namen ausdenken, da unsere Tochter sie richtig benennen wollte. Viel zu gucken gibt es immer. Besonders schön ist es, wenn unsere Tochter Parallelen zu Leuten findet, die sie kennt oder zu Dingen, die sie selber erlebt hat. In den Büchern taucht zum Beispiel immer wieder Sieglinde auf, die einen kleinen blauen Wagen hat. Oft und gerne steht sie im Parkverbot und bekommt von Hugo, dem Polizisten, ein Knöllchen. Ich überleg da ja immer, ob die beiden sich vielleicht mal näher kommen werden. In einem anderen Buch bekommt der Wagen erst Winterreifen und danach fährt Sieglinde mit ihrem Auto gegen ein Haltestellen-Schild (und auch da kommt Hugo und hilft). Witzigerweise heißt eine der Omas ebenfalls Sieglinde und hat auch einen kleinen blauen Wagen. (Nur das mit dem Unfall und dem Falschparken, hat die Oma zum Glück noch nicht gemacht. Dafür hat sie mal den Autoschlüssel im Wagen vergessen. Das Auto stand dann abgeschlossen auf dem Supermarkt-Parkplatz, Schlüssel und Handtasche drin – Oma und Kind draußen. Ganz in der Nähe ist ein großer Autohändler. Also sind die beiden da hin gelaufen. Leider waren die Leute vom Autohaus nicht in der Lage den Wagen ohne Beschädigung aufzubrechen. Das wollte die Oma dann aber doch nicht. Unsere Tochter hat dann noch ein flottes kleines Metallauto geschenkt bekommen und die Oma durfte den ADAC anrufen. Die haben es dann auch geschafft und das Auto ohne einen Kratzer geöffnet. Von dem „Abenteuer“ erzählt unsere Tochter heute noch gerne – sehr zum Leidwesen der Oma, der das alles etwas unangenehm ist.) Ach ja, und wie die Winterreifen gewechselt werden, durfte sich unsere Tochter bei Papas Auto im letzten Jahr ansehen. Da haben wir einen Familienausflug draus gemacht. Die Werkstatt hatte Samstagstermine angeboten und man konnte auf den Reifenwechsel warten. Also standen wir in der zugigen Werkstatt, bestaunten die ganzen Autos, die dort ein- und ausfuhren, das Werkzeug und die Mechaniker in ihren blauen Arbeitsanzügen. Besonders toll war es jedes Mal, wenn die Autos mit der Hebebühne hochgefahren wurden. Etwas besorgt war unsere Tochter nur, als Papas Auto dann mit einem Mechaniker zur Probefahrt wegfuhr. Zu Hause hat sie den Reifenwechsel dann sehr ausgiebig mit ihren Autos nachgespielt. Das ging so weit, dass wir ihr einen kleinen Spiel-Werkzeug-Koffer holten. Der wurde von unserer Tochter schnell mit unserer Küchenwaage, den Silikon-Backpinseln (zum Fegen des Bodens), einem großen Sieb (als Helm) und dem Eierschneider ergänzt. Was der Eierschneider im Werkzeugkasten zu suchen hat, frage ich mich allerdings immer besonders, denn damit macht unsere Tochter begeistert Musik. Wir nennen das Ding nur noch die „Eierharfe“. Wer mal Langeweile hat, sollte es auch ausprobieren.  (hg)

Berner, Rotraut Susanne:
Winter-Wimmelbuch / Rotraut Susanne Berner. – 16. Aufl.. – Hildesheim :
Gerstenberg, 2009. – [16 S.] : überw. Ill. ; 34 cm. –
ISBN 978-3-8369-5033-6 Pp. : EUR 12.90

1 Berner

Die Reihe SOS: Womit man alles die Welt verändern kann…

Nachdem ich in den letzten Artikeln der Reihe SOS die eher deftigeren Titel angeprangert habe, soll es jetzt nunmehr um die Weichgespülten gehen. Denen unter Euch, die vom Geiste her nie aufgegeben haben, die Welt ein Stückchen besser zu machen, ist dieser Artikel hier gewidmet. Unser Bestand gibt da mannigfaltige Anregungen:
Alicia Silverstone macht mit dem Buch „Meine Rezepte für eine bessere Welt“ hier den Anfang. Sie beschreibt den Inhalt ihres Kochbuchs mit „bewusst genießen, schlank bleiben und die Erde retten mit 120 veganen Rezepten“. Kochen und essen für den Weltfrieden? Okay 😉
Noch ein Stück ungewöhnlicher versucht Josie Jeffrey die Welt zu retten. „Mit Samenbomben die Welt verändern: für Guerilla-Gärtner und alle, die es werden wollen“. Durch wildes Begrünen der grauen Städte alles besser machen? Anscheinend möglich!
Und jetzt mal alle Frauen aufgepasst! Die einfachste (und schönste?) Art seinem Gewissen Genüge zu tun: „Shopping hilft die Welt verbessern“. Perfekt! Ich bin überzeugt! Ich werde ein Gutmensch!
Man kann es wohl auch intellektueller haben. „Social Marketing für eine bessere Welt“ ist ein Praxishandbuch für Politik, Unternehmen und Institutionen. J.F. Rischard startet den „Countdown für eine bessere Welt“ und bietet damit Lösungen für 20 globale Probleme. Gut zuzureden versucht uns Franz Alt mit dem Buch „Eine bessere Welt ist möglich
Wer und was alles die Welt verändern kann, ist wirklich unglaublich!
Was in meiner Branche alle glauben: „Bücher, die die Welt verändern“. Aber auch „Sechs Pflanzen verändern die Welt“. Bei den besagten Wunderpflanzen handelt es sich laut Henry Hobhouse übrigens um Chinarinde, Zuckerrohr, Tee, Baumwolle, Kartoffeln und den Kokastrauch. Ich kann nicht erklären, warum es gerade diese sechs sind. Ihr müsst das Buch schon selber lesen, um herauszufinden, ob es sich lohnt, den Autor vielleicht mit Josie Jeffrey (die mit den Samenbomben) zusammen zubringen.

Hier jetzt etwas, das wahrscheinlich weder Wirtschaftswissenschaftler, noch sonst einer meiner Leser bezweifelt: „Ökonomen verändern die Welt“ und „Maschinen verändern die Welt“.
In etwas vorsichtigem Konjunktiv schlägt Rupert Sheldrake „Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten“ vor. Er möchte damit – laut Untertitel – zur Revolutionierung des wissenschaftlichen Denkens anstiften. Etwas praktischer kommt da das Buch von Ulrich Hoffmann daher: „1000 Ideen, täglich die Welt zu verbessern“. Die Jugendversion davon scheint das hier zu sein: „500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern“ von Daniel Westland.
Also, ich hoffe, ich habe ausreichende und für jedes Individuum passende Möglichkeiten dargestellt, die Welt zu einer besseren zu machen.
Damit endet auch vorerst diese kleine Reihe SOS. Vorschläge zu neuen Themen oder Anmerkungen zu den alten Themen – wer weiß schon, ob sich demnächst nicht noch weitere Autoren zu lustigen Titeln hinreißen lassen – sind hier jederzeit herzlich willkommen!

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