Wieder haben die Stadtbüchereien was Neues und wieder ist es Freitag, und Zeit, um euch zu berichten, was ihr mit dem Neuen so anstellen könnt. Diesmal geht es nicht ums Lesen, nicht um Bücher, eBooks oder Datenbanken, sondern ums Musikhören – denn wir können euch jetzt auch mehrere Optionen für das Musikstreaming anbieten. Interessant vor allem für euch Liebhaber der Klassischen Musik, des Jazz und der Weltmusik.

 

Musikstreaming?

Die meisten von euch streamen wahrscheinlich auch schon über andere Dienste Musik, aber für alle, die das noch nicht ausprobiert haben, hier eine kurze Erklärung. Der Begriff Musikstreaming bedeutet, dass man Musik über das Internet hört – das kann entweder auf eurem Computer geschehen oder auch mit einem mobilen Gerät, z.B. eurem Smartphone oder einem Tablet. Wichtig zu wissen ist auf jeden Fall, dass zum Streaming immer eine funktionierende Internetverbindung gehört.
Viele Musikstreamingdienste sind kostenpflichtig, aber wenn ihr bei uns eine Bibliothekskarte habt, könnt ihr unsere Angebote natürlich kostenlos nutzen.
Die neuen Dienste sind Teil eines aktuellen Projekts und können euch von uns dank einer Förderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen angeboten werden.

 

Was gibt es?

Wir haben insgesamt fünf Musik-Angebote in unserer onlineBibliothek: Reines Musikstreaming könnt ihr genießen mit Naxos Music Library, da findet ihr Klassik, mit Naxos Music Library Jazz und Naxos Music Library World. Dann kommen außerdem noch zwei Dienste hinzu, die nicht nur Audiodateien bieten, sondern auch Videos: mit medici.tv und Naxos Video Library habt ihr Zugriff auf z.B. Opern oder Balletaufführungen in Ton und Bild.

 

 

 

 

Einfacher Zugang

Auf das Musikstreaming zuzugreifen ist einfach: Ruft unsere onlineBibliothek über die Stadtbüchereien-Homepage auf und scrollt bis zum Punkt Streamingdienste. Wenn ihr jetzt einen auswählt, erscheint zunächst die gewohnte Anmeldemaske. Hier gebt ihr die Nummer eurer Bibliothekskarte und euer Passwort ein (Noch nie benutzt? Dann ist das euer Geburtsdatum und zwar so: tt.mm.jjjj). Jetzt öffnet sich die Seite des Streaminganbieters und ihr könnt mit dem Musikhören loslegen. Viel dazu erklären muss ich glaub ich nicht, die Seiten sind (außer medici.tv) auf deutsch und ziemlich selbsterklärend. Verschiedene Reiter bieten euch z.B. bei Naxos die Wahl zwischen Komponisten, Genres, Musiker oder Labels, außerdem gibt es eine Suchfunktion. Probiert es einfach mal aus und stöbert ein bisschen.

 

Eigene Playlists

Spannend wird es dann, wenn es darum geht, euch euer ganz persönliches Programm zusammenzustellen. Denn mit Naxos habt ihr die Möglichkeit, eigene Playlists anzulegen, auf die ihr dann jedes Mal wieder zugreifen könnt, um die ganz eigenen Lieblingsstücke zu hören. Ohne erneutes Suchen und jederzeit erweiterbar. Hier zeige ich euch, wie das geht. Ach ja, das kostet natürlich auch nichts!

Um euch eure Playlist zu erstellen, ist es notwendig, dass ihr euch bei Naxos einen eigenen Account erstellt. Nachdem ihr euch mit euren Bibliotheksdaten angemeldet habt, wählt dazu zunächst das Menü Playlisten und dann die Option „Registrieren“ ganz oben rechts.

 

Es erscheint dann ein Fenster, in dem ihr Name und Emailadresse sowie ein selbst gewähltes Passwort eingebt, mit dem ihr euch in Zukunft innerhalb des Naxos-Bibliothekszugangs zusätzlich mit eurem persönlichen Account anmelden könnt.
Um das dann zutun, wählt jetzt bitte wieder im Startseiten-Menü oben den Reiter „Playlists“, dann „Log in“. Es erscheint im Playlisten Menü ein Reiter mit eurem Namen, wie im folgenden Bild mit meinem. Noch ist die Liste leer, aber ihr könnt sie jetzt selbst mit Inhalt füllen. Mit den übrigen Reitern könnt ihr Playlists aufrufen die Naxos für euch erstellt oder auch wir – das machen wir zum Beispiel zu aktuellen Anlässen, wie jetzt zum Tod der Sopranistin Inge Borkh.

 

Playlists organisieren

Um eigene Playlists zu erstellen, ist es sinnvoll, diese in Ordnern zu organisieren. Also: als erstes einen Ordner anlegen. Dazu links auf „Neue Ordner“ klicken und in dem dann erscheinenden Dialogfenster eurem Ordner einen Namen geben. Meiner heißt: „Meine ersten Playlists“ – ihr seid also sozusagen fast live bei meinem ersten Versuch dabei. Hier seht ihr die noch leere Ansicht und das Fenster, um eigene Ordner zu erstellen.

 

 

Aber: noch immer ist der Ordner leer. Deshalb: ruft jetzt den neuen Ordner auf, wie auch immer er bei euch heißt, und klickt auf die Option „Neue Playlist“. Im Screenshot unten habe ich vergessen, die Option einzukringeln, aber ihr findet sie sicher auch so.
Dann wieder das gleiche Spiel wie bei den Ordnern. Name vergeben, hier noch dazuschreiben, wer sie erstellt hat (ein Kann, kein Muss) und Playlist speichern.

 

So sieht dei Liste mit den fertig erstellten Playlist aus. Hier ist erstmal nur eine drin.

 

Playlists befüllen

Und jetzt wird es richtig interessant. Denn wenn alles bisher eher Vorbereitung und Pflichtübung war, kommt nun der Spaß, nämlich, die Playlist mit Inhalt zu füllen, also mit euren Lieblingstiteln. Dazu einfach eine in Naxos verfügbare CD auswählen (oder über Komponisten, Genre, Titel….. gehen) und in der Titelliste, die ihr dann seht, eure Musiktitel auswählen – einfach das Kästchen vor dem Titel anhaken. Oder gleich alle auswählen.
An der linken Seite findet ihr in dieser Ansicht immer ein kleines Menü, da gibt es die Option „Add to Playlist“ – Achtung, die erscheint wirklich nur, wenn ihr mit eurem persönlichen Account angemeldet seid, also nicht wundern, falls ihr sie mal nicht sehen solltet.
Im nächsten Dialogfenster, das dann aufploppt, könnt ihr euch jetzt entscheiden: entweder eine schon angelegte Playlists für die Stücke auswählen (wie unten beim roten Pfeil) oder aus diesem Fenster heraus eine neue erstellen. Das geht auch. Ich zeig hier nur die Variante eins.

Und das war’s auch schon. Das ist ziemlich einfach, wenn ihr alle Schritte gemacht habt: Naxos aufrufen mit dem Bibliothekskonto, eigenen Account registrieren, Playlist-Menü aufrufen, mit eigenem Account einloggen, Ordner anlegen, Playlist anlegen, Titel auswählen und einer Playlist hinzufügen. Und wie immer: wenn mal was nicht klappen sollte, bei und nachfragen.

 

 

 

Und zum guten Schluss: so sieht das aus, wenn ihr eine fertige Playlist aufruft. Um sie abzuspielen, müssen auch hier einzelne oder alle Titel ausgewählt werden. Ihr seht dann sofort, wie lange eure Playlist für euch spielt.
So, und jetz wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Musikgenuss!

 

 

(ml)

 

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