Wenn man das Wort „Twitter“ hört, weiß jeder sofort, dass es sich dabei um eine unserer Lieblings-Social Media Plattformen handelt. Nicht jeder nutzt es, aber jeder kennt es.

Doch selbst die erfahrensten Nutzer stoßen bei Twitter oft an ihre Grenze. Und die besteht aus 140 Zeichen.

Seit dem neuen Update jedoch können wir sogar gleich das Doppelte in die Welt hinaus posaunen. 280 Zeichen mache es möglich.

Das ist nicht nur für Firmen, Nachrichtendienste oder Privatleute bei Twitter von Vorteil, sondern auch für die Stan-Twitterer. Vorteil oder „gefundenes Fressen“, wie man so schön sagt.

Doch wer oder was sind diese „Stans“ denn überhaupt und wen „stannen“ sie?

Viele von uns kennen das Phänomen, wenn jüngere wie ältere Girls and Boys einem Star oder einer Gruppe verfallen.  „Fangirling“ oder eben auch „fanboying“ genannt. Sagt euch nichts? Dann erinnert euch an die Zeiten von Take That oder den Backstreet Boys in der Blüte ihrer Jugend.

Stans sind also Fans, nur ein bisschen krasser.

Und jeder Fan möchte auf dem Laufenden bleiben, was bei seinem Liebling gerade aktuell ist. Klar gibt es da neben Twitter auch noch Instagram und Facebook, auf denen auch viele Künstler unterwegs sind.

Aber Twitter passiert in Echtzeit, es ist viel schnelllebiger und man kriegt je nach Aktivität des Künstlers oder der Gruppe viel mehr über das Geschehen mit.

Und das ist es, was die Stans wollen. Infos, neue Fotos, die man „hypen“ kann und vor allem Leute aus aller Welt, mit denen man sich zu einem Fandom zusammenschließen kann.

Fandoms sind nicht einfach nur eine Gemeinschaft von Fans, die denselben Künstler gut finden. Vielmehr noch sind sie eine Gemeinschaft in der sich die Leute gegenseitig helfen und zusammen ihr Idol unterstützen, wo es nur geht. Und sie haben eigene Namen, oh ja. Sicher haben einige von euch schon von Justin Biebers „Beliebern“ oder One Directions „Directioners“ gehört.

Gerade im KPop, wo es viele Girl- und Boygroups gibt, gibt es dementsprechend viele Fandoms. Und genau, diese sind alle auf Twitter unterwegs.

Zu erkennen sind sie ganz leicht an ihrem Twitter Profil. Die meisten haben als Profilbild ihren „Bias“ (denjenigen aus der Gruppe, den sie am liebsten mögen; nicht zu verwechseln mit dem Ultbias oder dem Biaswrecker) und in ihrer Biografie etwas über die Gruppe stehen bzw. ein Zitat aus einem Ihrer Songs.

Stans verbringen viel Zeit auf Twitter und ihre Tweets beinhalten alles bzw. alles Gruppenrelevante. Sie retweeten die Tweets ihrer Gruppe, schöne Bilder oder Gifs, Konzertfotos, Alltäglichkeiten aus dem Leben eines Stans, Kommentare zu den neusten Ereignissen und und und ….

Natürlich ist da wo licht ist auch Schatten. Einige Leute starten sogenannte „Fanwars“ und streiten sich über Nichtigkeiten. Wer hat denn nun die meisten Alben verkauft?

Leider gehen viele auch viel weiter, wobei Beleidigungen dabei das geringste Übel sind. Aber so ist das mit dem Internet und seiner Freiheit. Solche Leute findet man überall.

Wenn man diese Leute mal außen vor lässt, nutzen die Stans Twitter auf eine sehr friedliche Weise, um ihren Idolen das Beste zu ermöglichen.

So hat z.B. im Mai 2017 die KPop Gruppe BTS internationale Bekanntheit erlangt, da sie mit Hilfe Ihrer Fans den „Armys“ (Fandom Name) den Billboard Music Award in der Kategorie „Best Social Artist“ gewonnen hat. Voten konnte man via einen Hashtags auf Twitter. (Mehr zu KPop gibt es in einem späteren Blogbeitrag :))

Stan-Twitter ist also gar nicht so übel. Ich selber habe durch Twitter super Leute kennengelernt, mit denen ich mich austauschen kann und die ich auch außerhalb von Twitter schon getroffen habe.

Twittern generell macht einfach Spaß – und mit 280 Zeichen gleich doppelt.

Falls ihr selber Twittert oder einfach interessiert seid, besucht uns doch mal auf Twitter!

Wir sind zwar keine Stans, haben aber  jede Menge zu bieten! 😉

(Gastautorin Annika)