Erinnert ihr euch? Vor ein paar Wochen habe ich mich euch hier vorgestellt – ich bin Melanie, die Praktikantim im LibraryLab.  Ich habe euch damals schon etwas über mein Studium, die erste Zeit in den Stadtbüchereien und auch etwas über mein Projekt, dasLibraryLab, erzählt. Jetzt haben wir mittlerweile Dezember und langsam sollte doch schon etwas passiert sein oder nicht?

Wie sieht es also aus bei mir und dem LibraryLab?
Das LibraryLab steht wie eine Eins und wird sehr gut besucht und benutzt. Die Eröffnung am 14. Oktober war ein Riesenerfolg und die Begeisterung der Leute hat uns die viele Arbeit, die Hektik und die Last-Minute-Erledigungen vorher und am Eröffnungstag gut ertragen lassen – und auch ein bißchen genießen ;-).
Die Gamingkonsolen sind schon heiß gelaufen (wortwörtlich), so begeistert waren Groß und Klein vom neuen Angebot. Aber es ging ja auch noch weiter: mit der Eröffnungswoche, die vollgepackt war mit Workshops, Vorträgen, Spielereien und Erklärungen rund ums LibraryLab und das digitale Leben. Viele von euch waren begeistert und haben alles auch gerne mal ausprobiert. Vor allem was Virtual Reality anging, sei es Tiere in der Savannah beobachten, Planeten aus dem Sonnensystem „kicken“ oder verschiedene Unterwasserabenteuer erleben.

 

Was genau war denn jetzt meine Aufgabe?

Neben der Betreuung der Geräte und Veranstaltungen rund um die Eröffnungswoche habe ich auch das LibraryLab weiter beworben, vor allem in meinem Bekanntenkreis. Sogar eine Veranstaltung habe ich selbst organisiert und auch daran mitgewirkt.
Der ein oder andere hat es vielleicht mitbekommen, es handelte sich dabei um den Gaming-Vortrag „Speedrun – was ist das eigentlich“ , inklusive Live-Vorführung. Den Vortrag hielt ein guter Freund von mir – wir haben uns durch das Speedrunning kennengelernt, und als ich ihm vor einiger Zeit vom LibraryLab erzählte, kamen wir relativ schnell auf die Idee, eine Veranstaltung zusammen zu machen. Mich hat er dann dazu als Assistentin ausgeliehen. Falls ihr noch nichts von Speedrun gehört habt: dabei versucht man, ein Computerspiel so schnell wie möglich durchzuspielen – und dazu gibt es eben verschiedene Tricks.
Ich war tierisch nervös, es war ja schließlich die erste Veranstaltung, die ich komplett allein organisiert habe, aber der Grund für meine Nervosität war eher, dass ich auch daran mitwirken konnte. Aufregend!  Ich war ganz schön überrascht, als ich am Ende meine Teilnehmer-Strichliste auswertete und bemerkte, dass 17 Leute gekommen waren. Ich gebe zu – einige blieben nicht die ganze Zeit und guckten nur mal rein, aber immerhin: 17 Leute, die stehen geblieben waren oder sich hingesetzt und zugeguckt haben. Vor allem Kinder waren  begeistert und wollten, dass mein Freund noch einmal kommt um noch mehr Speedrun-Tricks zu zeigen.

 

Was danach kam

Das LibraryLab wurde in diesem Monat natürlich immer noch intensiv betreut und auch vielen Leuten erklärt, die wissen wollten, was es damit auf sich hat. In der LibraryLab-Zeit habe ich viele Inspirationen und Ideen bekommen und hatte während meiner Zeit in der Zentralbibliothek Zeit, sie noch etwas weiter zu verfolgen – vielleicht wird mich das Thema noch weiter begleiten? Wenn ich nicht im LibraryLab war, habe ich weiter auch mit den Kolleginnen und Kollegen an der Auskunft gesessen, Auskünfte erteilt und viele Fragen zum LibraryLab beantwortet.

So oder so: das LibraryLab wird mich auch nach meiner Zeit hier nicht mehr  so schnell los, denn spätestens nächstes Jahr zu dieser Zeit werde ich an meine Bachelorarbeit zum Thema arbeiten und ich hoffe, dass alles so klappt wie ich es mir vorstelle.  😉

 

Time to say goodbye?

Der gestrige Tag war nun vorerst mein letzter im LibraryLab und in den Stadtbüchereien Düsseldorf, denn mit dem November endete auch meine Zeit hier. Die vier Monate vergingen ziemlich schnell und ich war froh, nach so einigen Semestern Studium endlich einmal wieder in einer Bibliothek zu arbeiten, mein Wissen praktisch umzusetzen und neues Wissen dazu zu gewinnen. (Nach soviel Theorie tut die Praxis ziemlich gut).
Ich bin sehr froh über die Menschen, die ich in dieser Zeit kennenlernen durfte.
Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen bedanken. Sowohl bei euch Leserinnen und Lesern als auch bei all meinen Kolleginnen und Kollegen. Danke für die Unterstützung und die Freundlichkeit, die mir von allen entgegengebracht wurde.

Besonderer Dank geht an das Team aus Wersten, bei dem ich mein Praktikum gestartet habe und das mir die Eingewöhnung für das Praktikum sehr leicht gemacht hat.

Außerdem vielen Dank an das LibraryLab Team, an meine zwei netten Ansprechpartnerinnen während meiner Zeit hier und vor allem an das Team der Kinder- und Jugendbibliothek, die mich für den Zeitraum „adoptiert“ haben. :-)J

Danke für eure Unterstützung, euer Feedback und auch für die nette Aufnahme in der Zeit.
Ich habe mich sehr gefreut, für einen kurzen Zeitraum Teil des Ganzen zu sein.

Eure Melanie~

 

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