Noch herrscht auf dem LibraryLab-Teppich die Ruhe vor dem Sturm. Nur unser Aufsteller wartet auf der leeren Fläche. Nicht mehr lange….

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sommer schreitet voran und langsam wird es mal wieder Zeit, dass wir euch auf den neuesten Stand bringen, was unser LibraryLab angeht.

Beim letzten Mal, dass ich berichtet habe, standen wir ja gerade in den Startlöchern mit der Umsetzung des Projekts, hatten unser Vorhaben all unseren Kolleginnen präsentiert und waren gerade dabei, die ersten Bestellungen  in die Wege zu leiten.

Seitdem ist Einiges passiert und langsam nehmen die Dinge Gestalt an und werden immer konkreter. Und obwohl es jetzt noch etwa zwei Monate bis zur Eröffnung sind, bin ich mir sicher, dass sie Zeit ab jetzt ziemlich rasen wird. Also ist verstärkt Organisieren angesagt.

Was haben wir bisher gemacht?

Was erzähl ich da zuerst? Vielleicht erstmal das, was ihr auch schon sehen könnt. Viel ist es noch nicht, dafür aber ziemlich auffällig. Wenn ihr in den letzten Wochen mal in der ersten Etage der Zentralbibliothek wart, ist es euch vielleicht (hoffentlich!) auch schon aufgefallen. Unser toller  knallig magenta-farbener Tepppich, der jetzt schon den Platz markiert, an dem ihr ab Mitte Oktober das fertige LibraryLab finden werdet. Bis es soweit ist, werdet ihr nach und nach dem LibraryLab beim Wachsen zusehen können, wenn unsere Einrichtungsgegenstände und Geräte nacheinander eintreffen und wir sie aufbauen können.
Übrigens bin ich schon gefragt worden, was wir uns bei der Farbauswahl des Teppichs gedacht haben. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: wir wollten, dass es so richtig knallt. Und dass sich die Farbe von allen anderen in der Bibliothek unterscheidet und eindeutig als LibraryLab-Farbe erkennbar ist. Ganz unbescheiden würde ich mal sagen: Geschafft!

Und jetzt sehen wir dem Werden des LibraryLabs entgegen. Denn das nimmt jetzt Fahrt auf!  Wir haben viel geplant, eine Menge recherchiert, verglichen, telefoniert und mit vielen, vielen Menschen gemailt. Manche Dinge funktionierten bisher genauso, wie wir uns das vorgestellt hatten, andere sogar besser und ein paar nicht ganz so wie wir vorher dachten. Einmal mussten wir unseren Kostenplan umschichten und mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft abstimmen, weil wir gemerkt haben, dass wir mit einer anderen Aufteilung der Gelder besser umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten.

 

Programm für euch…

Jetzt im Moment sind wir übrigens gerade dabei, unser Programm für die Eröffnungswoche und darüber hinaus zusammenzustellen.
Ach ja, habe ich das überhaupt schon gesagt? Die offizielle Eröffnung des LibraryLab ist am Samstag, 14.10., und danach gibt es eine ganze Woche voll mit LibraryLab-Programm. Eine offizielle Ankündigung und Einladung dazu kommt natürlich noch.

Es wird in dieser ersten Woche bei uns um ganz viele Dinge gehen, die irgendwie mit dem digitalen Leben und mit den Geräten im LibraryLab zu tun haben. Jeden Tag gibt es dazu hier ein Programm, und ihr alle seid schon jetzt dazu eingeladen, uns in der Premierenwoche zu besuchen und mitzumachen, unsere Geräte kennen zu lernen, mal auszuprobieren, zu spielen, 3D zu drucken oder euch auch spannende Vorträge über Netz-Themen anzuhören.  Die Details und genauen Termine könnt ihr dann in ein paar Wochen auf unseren schicken neuen LibraryLab-Flyern studieren oder natürlich auf unserer Homepage. Und: egal, zu welcher LibraryLab-Aktion ihr zu uns kommt, sie sind alle kostenlos.

So eine ganze Woche mit Programm zu füllen, ist echt gar nicht so einfach, sag ich euch. Und es sind schon viele Sachen dabei, die wir euch auch selbst zeigen möchten und mit euch ausprobieren wollen oder die wir auch richtig gut können, aber zugegebenermaßen sind wir ja nun auch nicht  für alle digitalen Themen ausgewiesene Experten. Für Vieles gibt es ganz eindeutig Leute, die sich besser auskennen.
Und ganz abgesehen davon, dass andere manches besser können, ist ja ein Ziel im LibraryLab auch, für Leute, die sich mit dem was sie tun, im weitesten Sinne im Bereich Digitales Leben, Social Media, Maker, Virtual Reality Gaming, Bloggen und solchen Gebieten bewegen, einen Raum zu bieten, um das, was sie gut und mit Leidenschaft tun, mit anderen Menschen – also vielleicht mit euch? – zu teilen. Oh, das war ein langer Satz. Also ganz kurz: alle, die ihr digitales, VR- oder Maker-Thema bei uns teilen wollen, sollen hier auch einen Platz finden.

Und ihr sollt hier Leute finden, mit denen ihr experimentieren und gamen könnt, Neues kennen lernen und Technik ausprobieren könnt.

 

…mit uns und unseren Gästen

In den letzten Monaten haben wir deshalb viel Energie darin investiert, Leute zu finden, die hier bei uns etwas zu diesen Themen zeigen wollen. Wir haben unsere Fühler ausgestreckt und alle möglichen Personen in der Gegend angesprochen, die sich mit Virtual Reality auskennen oder es sogar selber machen und programmieren. Wir haben mit Menschen gesprochen, die selber schon so etwas wie einen Makerspace betreiben, Spiele programmieren, Websites und Blogs erstellen, wissen, wie man sich am besten im Netz bewegt, dei Kontakte haben, die Wikipedia mit Inhalt befüllt und wissen wie man einen 3D-Drucker richtig bedient. Wir haben spannende Bekanntschaften dabei gemacht, begonnen, uns ein LibraryLab-Netzwerk zu knüpfen und machen die zarten Anfänge, eine Community aufzubauen, die aus uns, aus einzelnen Menschen und aus Kontakten zu schon bestehenden Communities besteht.

Und was wirklich unglaublich war: nahezu alle, die wir kontaktiert haben, waren sofort bereit, bei uns jetzt oder später mitzumachen und ihr Thema bei uns zu präsentieren oder in einem Workshop zu zeigen. Viele sind sogar schon mit eigenen Vorschlägen für Veranstaltungen zu uns gekommen und haben uns besucht, um über gemeinsame Aktionen zu sprechen und sie zu planen. Ist das nicht großartig? Meine Kollegen und Kollegen haben (in ihrer Freizeit übrigens!!) Veranstaltungen besucht und haben dort wertvolle Kontakte im Bereich Gaming, Virtual Reality und 3D-Druck geknüpft. Wir haben uns in dieser Zeit ganz oft über die Begeisterung gefreut, mit der unsere LibraryLab-Idee und das ganze Projekt aufgenommen worden ist. Vielen Dank dafür schon vorab an alle, die mitmachen!

Ihr seht also in der Eröffnungswoche ein bisschen was von uns, wenn wir euch zeigen, wie unsere digitalen Dienste funktionieren, was ihr mit Twitter machen könnt, wie ihr eure Lieblingsplatten bei uns digitalisiert und wenn wir mit euch in Virtual Reality-Welten eintauchen. Dann seht ihr aber auch noch ganz viele andere Leute aus Düsseldorf und Umgebung, die mit euch 3D-Drucken, App-Wandern, Wikipedia editieren, euch etwas über Cybermobbing oder euren Digitalen Nachlass erzählen können, euch bei eurem perfekten neuen Blog helfen oder mit euch VR-Brillen ausprobieren. Wahrscheinlich hab ich jetzt sogar noch etwas vergessen. Es wird also spannend.

Damit ihr dann bald auch was in der Hand habt, auf dem ihr all unsere Termine nachlesen könnt, haben unsere Kolleginnen aus der Öffentlichkeitsarbeit auch schon wunderbare Flyer und bald auch das Programm in schöner LibraryLab-Optik entworfen, die jetzt noch auf den letzten Schliff und die letzten Terminbestätigungen warten, bevor sie dann hoffentlich bald in den Druck gehen können.

 

Technik und Medien

Was fehlt noch? Ach ja – die Medien. Das LibraryLab hat ja neben der Technik und unseren neuen Geräten auch Platz für passende Medien. Ganz wichtig natürlich: die Games, also Computer- und Konsolenspiele, die im LibraryLab dann auch für euch ausleihbar sind. Da wir im LibraryLab eine Playstation 4 und eine Xbox One haben werden, gibt es ab Oktober natürlich auch Spiele für diese Konsolen in der Zentralbibliothek. Das ist neu, denn die gab es vorher bei uns in der Zentralbibliothek gar nicht. Bei der Auswahl der Games für das LibraryLab unterstützt uns unsere Kollegin aus der Kinder- und Jugendbibliothek, die sich damit wirklich super auskennt und eine gute Auswahl für euch zusammenstellt. Da sind die Bestellungen vor kurzem angelaufen und wir warten jetzt auf die ersten Exemplare. Ganz ähnlich ist das für die gedruckten und digitalen Medien zum Lesen – ich habe die letzten Wochen vor meinem Urlaub im Juli damit verbracht, eine Liste zu erstellen, mit vielen Titeln, die ins LibraryLab passen und die euch interesseiren könnten. Ein paar Sachen davon haben wir natürlich auch schon da, aber viele Sachen die zum großen Bereich digitales Leben passen, können wir jetzt erst für das LibraryLab anschaffen. Da fangen jetzt auch die Bestellungen an. Alle LibraryLab-Bestände erkennt ihr übrigensspäter  dann daran, dass sie – na klar – im LibraryLab stehen und dass sie einen dicken pinken Aufkleber mit den LibraryLab-Logo auf dem Rücken tragen. Im Katalog könnt ihr die Sachen daran erkennen, dass sie als Standort den Eintrag „LibraryLab“ haben.

Was sonst noch? Naja, abgesehen davon, dass uns das LibraryLab jetzt mehr und mehr beschäftigt und wir alle nun jeden Tag damit beschäftigt sind, noch Details zu klären, die Ausstattung vorzubereiten und uns und die Bibliothek  weiter auf unsere Experimentierbude vorbereiten, stehen in den nächsten Wochen  unsere ersten Fortbildungen im Rahmen des Projektes an. Wir sind gespannt, was wir dann noch lernen können, um das LibraryLab noch besser zu machen.

Wenn ihr uns beim besser machen helfen wollt und auch ein digitales oder Maker-Herzensthema habt, dass ihr im LibraryLab Programm irgendwann einmal mit anderen leuten teilen wollt, meldet euch einfach. Wir haben jetzt auch unsere eigene Adresse:

librarylab@duesseldorf.de

In den nächsten Tagen werden wir uns noch an einen Pressetext machen, die letzten Details im Programm festlegen, weiter bestellen, uns Gedanken machen, wie Einzelheiten zu planen sind, welche Veranstaltungen sich noch eignen und an was wir noch alles denken müssen.

Ich glaube, soweit gibt das unseren Arbeitsstand im Moment ganz gut wieder; vielleicht habe ich noch etwas vergessen, aber das kann passieren, denn bei uns ist in Sachen LibraryLab gerade echt viel los – und das macht auch noch großen Spaß.

 

 

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