Bühne frei für das LibraryLab – wir warten auf unseren Auftritt.

 

Gestern war für uns aus dem LibraryLab-Team ein aufregender Tag! Nach all den Planungen, Überlegungen, Ideen, Kontakten und Gesprächen, die wir in letzer Zeit so hatten, war gestern endlich der Tag, an dem wir das LibraryLab und alles, was dahinter steckt, ganz offiziell und in großer Runde all unseren Kolleginnen und Kollegen vorstellen durften.

Natürlich haben wir mit vielen auch vorher schon darüber gesprochen, es gab auch einen Blogbeitrag und Fragen hatten wir vorher schon einige beantwortet, aber trotzdem: das Ganze ist und bleibt in der Bibliothek und für uns und unsere KollegInnen etwas Neues, das manchmal schwer vorstellbar ist. Deshalb: Spannung! Welche Fragen würde es geben? Gäbe es Einwände, Kritik, Zweifel? Oder (so unsere Hoffnung) würden wir es schaffen, auch die anderen zu begeistern.

 

Auftritt im Team-Look

Ihr wisst ja, wir im Projektteam sind sowieso begeistert vom LibraryLab, und weil wir das als Team auch zeigen wollten haben wir uns extra für unseren Auftritt heute schicke graue T-Shirts mit dem knalligen LibraryLab-Logo bedruckt – weiter unten könnt ihr sehen, wei wir damit aussehen. Ach ja, das Logo, kennt ihr das schon? Das darf natürlich bei so einem Projekt  nicht fehlen. So sieht unseres aus:

Präsentation starten!

Für den Tag gestern hatten wir eine (ziemlich umfangreiche) Präsentation vorbereitet, um unseren Kolleginnen gut zeigen zu können, was das LibraryLab ausmacht. Und wir haben auch echt ziemlich lange geredet. Kam mir wenigstens so vor. Ein Teamkollege konnte heute zwar nicht dabei sein – normalerweise sind wir zu sechst – , aber so haben wir uns die Redeanteile unter uns restlichen Fünf aufgeteilt. Das war zum Glück ziemlich leicht; jeder von uns hat schließlich ein LibraryLab-Thema, mit dem er sich besonders auskennt bzw. für das sie oder er zuständig ist.

Was ich hier noch nicht erwähnt habe und was wir heute auch vorgestellt haben: für unsere vier großen LibraryLab-Themen gibt es jeweils eine eigene Farbe: Das gesamte LibraryLab als Projekt und Ort ist an der Farbe magenta wiederzuerkennen, genauso wie der große Schwerpunkt-Bereich Virtual Reality. Unser MakerSpace hat die Farbe blau und das Gaming ist am knalligen Gelb zu erkennen. Grün steht für den Teil „makerkids“.

Und los geht’s. Start der Präsentation im Team-Look.

An unserer Veranstaltung konnten alle KollegInnen teilnehmen, die wollten, und wir waren ganz froh, als wir vor ein paar Tagen gehört haben, dass sich über 60 KollegInnen angemeldet haben – und wenn mich mein schnelles Durchzählen von der Bühne aus nicht täuscht, dann waren auch alle da. Oder sogar noch mehr? Danke also schon mal an Sie und Euch, liebe KollegInnen, für das große Interesse!

Mit unserer Präsentation haben wir zuerst für alle zusammengefasst, woher die Idee zum Projekt kam, was das LibraryLab sein und was es ermöglichen soll, welche Themenbereiche es beinhaltet, und was man sich unter diesen Themenbereichen vorzustellen hat. Gerade die Virtual-Reality-Themen und –Geräte sind ja nicht so bekannt, genauso wie Begriffe wie Casemodding, Coding oder Serious Gaming, deshalb hatten wir dazu auch ein paar Bilder mitgebracht. Zuerst kamen die Dinge an die Reihe, die hier vor Ort zu sehen sind. Dann die virtuellen und für euch weniger sichtbaren Dinge. Denn es gibt im Projekt auch noch einen Fortbildungsanteil zu den wichtigen Themen und wir haben uns natürlich überlegt, wie wir das Ganze auch auf unseren Social Media-Kanälen aufbauen können. Das alles haben wir für alle vorgestellt – ich gehe jetzt hier zu den einzelnen Dingen nicht ins Detail, denn früher oder später werdet ihr über alles hier sowieso noch Genaueres lesen können.

 

Bullshit-Bingo

Zur weiteren Unterhaltung während unseres Vortrags gab es übrigens für alle Teilnehmer ein „Bullshit-Bingo“:. Kennt ihr das? Das funktioniert so: Jeder bekam von uns einen Zettel mit verschiedenen Begriffe, die von uns im Laufe der Präsentation genannt wurden (oder auch nicht…) und konnte sie durchstreichen, wenn es dann soweit war. Und dann geht es weiter wie beim allseits bekannten normalen Bingo: Wenn eine Reihe vollständig durchgestrichen ist – naja, dann wird „Bingo!“ gerufen. Wer erster ist, gewinnt. Kleine Verwirrung ganz am Ende: Einen der Begriffe, die wir nennen wollten, haben wir leider vergessen (ups!), aber eine Siegerin, die als Preis eine Flasche Sekt mit nach Hause nehmen konnte, gab es trotzdem. Falls ihr Bullshit-Bingo mal googlen solltet und euch bei der Definition wundert – wir haben natürlich keine „inhaltsleeren“ Schlagwörter und Begriffe benutzt. Niemals! Aber das habt ihr euch sicher schon gedacht.

Unsere Bullshit-Bingo-Zettel.

 

Noch Fragen? Bitte her damit.

Wir haben auf jeden Fall viel geredet, erklärt, gezeigt, um Anregungen und um Ideen gebeten und natürlich um Fragen. Denn wir waren uns sicher, dass die bei etwas so Neuem bestimmt kommen und die Veranstaltung war ja besonders auch dazu gedacht, Fragen zu klären. Das LibraryLab ist  ja nicht einfach nur neu, sondern – fast noch wichtiger für unsere alltägliche Arbeit – wird auch ein Ort mitten in der Zentralbibliothek, also genau da, wo wir alle arbeiten, Informationen geben und auch darauf angesprochen oder vielleicht nach Hilfe gefragt werden könnten.

Es gab also viele berechtigte Fragen dazu: wer das Ganze den Tag über betreut, wie die Zweigstellen davon profitieren könnten, wie wir mit der Geräuschkulisse umgehen, die da voraussichtlich entsteht, welchen Medienbestand wir dort anbieten, wer den bestellt und wie wir uns die Zukunft des LibraryLab vorstellen, sowohl organisatorisch als auch finanziell. Auf einige Fragen gab es einfache Antworten, auf einige gab es weniger einfache, weil – naja, die Natur dieses Projekts – auch wir hier Vieles ausprobieren müssen. Es ist eben in vielerlei Hinsicht unsere „Experimentierbude“. Viele Dinge, z.B., wer für die Betreuung abgestellt ist, können wir im Voraus genau planen, bei anderen Dingen werden wir mit Sicherheit öfter mal gegenjustieren, an den metaphorischen Stellschrauben drehen und immer wieder Details in Organisation, Technik und Umgang mit den Rahmenbedingungen anpassen müssen, bis es so funktioniert, wie wir uns das vorstellen und wie es für euch und für uns funktioniert.

Aus dem Kreis der KollegInnen haben wir neben oder mit den Fragen aber auch wichtige Anregungen bekommen, Hinweise  und Bitten, auf was wir beim Aufbau des LibraryLab und bei der Vorbereitung von LibraryLab-Veranstaltungen achten sollten. Und auch hier: manches davon hatten wir schon mitgedacht, anderes noch nicht, deshalb haben wir also auch wertvollen Stoff für unsere weitere Arbeit am Projekt mitnehmen können. Danke dafür!

 

Wie geht es weiter?

Was daraus wird, das könnt ihr hier in den nächsten Monaten weiter mitverfolgen, wir werden euch auf jeden Fall immer auf dem Laufenden halten. Und da es ganz im Sinne des Projekts ist, dass wir mit dem was wir tun, transparent sind und dass wir Möglichkeiten zur Beteiligung bei der Erarbeitung an unseren Konzepten bieten: habt Ihr vielleicht auch einen Vorschlag? Oder eine Frage, eine Idee, einen Wunsch, was ihr gerne im LibraryLab sehen wollt? Vielleicht sogar eine Veranstaltung, die ihr dort anbieten möchtet? Dann meldet euch doch einfach bei uns, einfach hier, über Facebook oder Twitter, und bald auch über unsere LibraryLab-Email-Adresse – die kommt noch. Und wenn ihr uns demnächst in der ersten Etage hinter dem Glastreppenhaus werkeln seht: dann arbeiten wir da gerade am LibraryLab. Sprecht uns einfach an!

Wir fünf entspannt nach der Veranstaltung. Geschafft!

 

 

 

 

 

 

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