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Die Tür geht auf und endlich lerne ich meine neuen Kollegen und die Zweigstelle kennen. Ich stelle mich vor: Hallo, ich bin Fux, der neue Azubi. – Hallo! Herzlich willkommen!

Nach der Begrüßung bekomme ich eine exklusive Führung: Hier das Büro, da die Romane, ach, und hier findest du den kunterbunten Haufen an Kinderbücher.

Ich versuche so gut es geht alles zu behalten.

 

Nun geht es an die Arbeit. Bücher einstellen. Als ich mit den Romanen fertig bin, stelle ich noch die DVDs ein. So wie Füxe auf zack sind, bin ich damit schnell fertig.

Um 11 Uhr öffnet die Bücherei dann. Jetzt geht’s also los, die Leser kommen. Erstmal schau ich nur zu, lächle und höre mir alles ganz genau an.

Die Menschen kommen mit allen möglichen Anliegen zu uns: Anmeldung, Gebühren, Fragen, wo sie welche Bücher oder Filme finden. Nebenbei bekomme ich auch noch einige Dinge erklärt: das ist Frau Müller, die kommt jeden Mittwoch und sucht ein neues Buch. Und Herr Maier holt seine Tochter ab.

Hier kennen sich die Leute untereinander und es wird auch mal geplaudert.

 

Die Zeit geht schnell um und plötzlich ist es auch schon 13 Uhr, Mittagspause. Jetzt können wir uns in Ruhe unterhalten und ich merke schnell, dass ich mich hier wohl fühlen werde!

 

Dann geht es auch schon weiter: 14 Uhr, die Bücherei öffnet wieder. Hui, jetzt ist aber ganz schön was los. Ich packe mit an und räume das Rückgaberegal aus. Wer hätte gedacht dass so viele Bücher und CDs an einem Tag zurückgebracht werden?

Erst stehe ich ratlos da: Wo sollte ich die Bücher aus der Zentralbücherei nochmal reinlegen? Und DVDs, kontrollieren oder erstmal auf den Bücherwagen?

Jetzt muss ich doch nochmal Fragen. Aber das ist ja zum Glück kein Problem.

 

„Entschuldigen Sie, arbeiten Sie hier?“ – Ein kurzen Moment denke ich der Leser spricht mit jemand anderen, aber er meint mich!

Lächelnd kann ich jetzt sagen „Ja, kann ich Ihnen helfen?“.

Und als ich dann auch noch zeigen kann, wo er das Buch findet, bin ich so stolz wie ein Fux nur sein kann.

Kurz vor 17 Uhr fangen wir an, die PCs abzuschalten, Fenster zu schließen und was noch so alles anfällt. Und damit der Fahrer (so kommen die Bücher von einer Bücherei zur anderen) am nächsten Morgen die Kisten holen kann, stellen wir die auch schon bereit. Und dann sind auch schon alle Leser draußen und ich kann meine Sachen holen.

Bevor ich gehe kommt der Leiter und fragt „Hat Ihnen der erste Tag gefallen?“ – Was soll ich da anderes drauf antworten als „Es war spitze!“?

Zufrieden gehe ich in meinen Fuxbau und freue mich schon auf Morgen.

 

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