Annika mit Fux

Jetzt sitze ich hier vor dieser geschlossenen Tür. Die Hände schwitzen, das Herz rast. Immer mal wieder kommen ein paar Leute vorbei und ich denke mir nur: Sei immer freundlich, lächle und grüße alle, die an dir vorbei kommen. Nun geht es also los, der Tag auf den ich mich schon so lange vorbereitet habe.
Plötzlich öffnet sich die Tür und eine Frau kommt auf mich zu. Sie sagt: „Fux, Sie sind dran!“
Mein Herzschlag erreicht bisher nicht gekannte Höhen. Noch einmal durchatmen und dann heißt es auf in das Gespräch, dass dein Leben verändern kann.
Ich betrete den Raum und es sitzen dort mehrere Personen im Anzug. Alle erheben sich, reichen mir die Hand und begrüßen mich freundlich. Ich bin so nervös…

Das Gespräch beginnt:
Meine Gesprächspartner versuchen mich ein bisschen auf das Gespräch einzustimmen. „Haben Sie gut hier her gefunden?“ und „Wie alt sind Sie?“ sind dabei noch leicht zu beantworten. Während ich diese Fragen beantworte, versuche ich nicht allzu nervös zu wirken und das ist definitiv schwieriger, als es sich anhört! Anfangs habe ich ein mulmiges Gefühl, alle gucken mich an und achten auf jede Bewegung und Regung, jedes Wort. Ich habe aber das Gefühl mit jedem Satz den ich spreche, werde ich, soweit es die Umstände zulassen, entspannter. Es fällt mir immer leichter die Fragen zu beantworten und einen klaren Gedanken zu fassen. Ich wische mir unauffällig die Pfoten ab. Jetzt kommen die Fragen, vor denen ich mich am meisten gefürchtet habe. Ich erkläre, was ich mir unter dem Beruf vorstelle. Auch über die Stadt Düsseldorf erzähle ich ein bisschen.

“Wie würden Sie versuchen, einem Jugendlichen Bücher näher zu bringen?“ wird dann gefragt. Ich lache, und erzähle von meinen Geschwistern und den Hörbüchern, die ich ihnen immer mitbringe.

Ich glaube die Antwort gefällt ihnen….

Nach circa zwanzig Minuten ist das Bewerbungsgespräch bei den Stadtbüchereien Düsseldorf beendet und mir fällt ein riesen Stein vom Herzen. Es war doch alles gar nicht so schlimm wie ich gedacht habe. Ab jetzt heißt es also warten und hoffen…

To be continued …

 

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