imageDer italienische Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Philosoph Umberto Eco ist gestorben. Weltberühmt geworden durch seinen Roman „Der Name der Rose“, der von vielen als erster postmoderner Roman bezeichnet wird, war Umberto Eco einer der angesehensten Intellektuellen der letzten fünfzig Jahre. Mit seinen theoretischen wie auch belletristischen Werken schaffte er immer, sowohl Kenner wie auch allgemein Interessierte für ästhetische und gesellschaftliche Fragen zu interessieren und zu beeindrucken. Liebhabern von Büchern und Benutzern von Bibliotheken erinnern sich gerne an sein 1987 erschienenes schmales Buch „Die Bibliothek“, in dem er seine Vorstellungen einer idealen Bibliothek beschrieb. Einen Schriftsteller ehrt man am besten durch Lektüre und Diskussion seiner Bücher und Texte. Eine breite Auswahl seiner Werke, u.a. „Der Name der Rose“, „Das Foucaltsche Pendel“, „Baudolino“ oder „Der Friedhof von Paris“ ist sowohl gedruckt wie auch digital bei den Stadtbüchereien vorhanden. (kph)

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