pinkerNiemals geht man so ganz…

Nach 112 Tagen endet nun mein Praxissemester bei den Stadtbüchereien Düsseldorf. Somit sind das nun meine letzten Zeilen in diesem Blog.

Ich bin wirklich ein wenig schwermütig…

In diesem Betrag möchte ich darauf eingehen warum ich mich für die Stadtbüchereien Düsseldorf entschieden habe.

Und Warum?

Warum habe ich mir keine Bibliothek weiter weg ausgesucht?! Warum habe ich nicht sogar die Möglichkeit ergriffen und bin gezielt ins Ausland gegangen, wie viele meiner Kommilitonen?!

Liebe Grüße nach Kanada, Nina

Natürlich war ein ausschlaggebender Punkt das Projekt, das ich während dieser Zeit bearbeiten sollte. „Saying No in my Library“ hat nicht nur mein Interesse geweckt, es passte einfach zu mir. Ich selbst halte den Dienstleistungsgedanken in Bibliotheken für enorm wichtig und somit konnte ich absolut hinter diesem Projekt stehen.

Aber ein weiterer Punkt war meine großes Interesse am „Lesegarten“, den ich schon während meines Grundpraktikums kennen gelernt habe und der ein Grund für mein Interesse an der Arbeit mit Kleinkindern war.

Während meiner Zeit in Düsseldorf habe ich Einblicke in die umfangreiche Arbeit einer Bibliothekarin erhalten und die Möglichkeit gekommen, erste eigene praktische Erfahrungen zu sammeln.

…mit der Hilfe von wirklich lieben Menschen…

Außerdem hatte ich die wunderbare Gelegenheit, ganz unterschiedliche Arbeitsfelder wie die Buchbinderei, die Autobücherei und Musikbibliothek kennen zu lernen, die auch nicht jede öffentliche Bibliothek hat.

Am Anfang

Zu Beginn meines Praktikums hätte ich wirklich nicht gedacht, welche Faszination vor allem die Musikbibliothek auf mich ausüben könnte. Die MitarbeiterInnen haben neben einem umfangreichen bibliothekarischen Wissen auch ein musikalisches Fachwissen, was mich persönlich sehr beeindruckt hat.

Für mich war dieses Praktikum ein voller Erfolg, eine Bereicherung und eine Bestätigung die richtige Entscheidung mit der Wahl meines Studiums getroffen zu haben.

Zum Schluss

Daher betrachte ich das Ende mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen, weil dieses Praktikum sicherlich ein Motivationsschub für mein Studium ist und dem Wunsch Bibliothekarin zu werden, zum anderen weil eine schöne Zeit leider viel zu schnell zu Ende gegangen ist…

Doro

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