Img_2998Die Prüfungsordnung der TH Köln, an der ich studiere, schreibt im Studiengang Bibliothekswissenschaft ein Praxissemester mit einem Projekt vor.
Und mein Projekt trägt den Titel:
„Saying No in My Library and how we can say it less often“.
(Nein, länger ging es nicht…und ja, es muss auf Englisch sein…und nein, diese Idee ist nicht von mir…Ich will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken.)
Ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin die Praktikantin in der Zentralbibliothek. Mein Name ist Dorothea.
(Ziehe aber Doro vor. Was ich so mache?)
Meine Aufgabe ist die Umsetzung des Projekts und es dabei mit Leben zu füllen.
(Jedenfalls versuche ich das. Worum es geht?)
Das Ziel des Projekts ist die weitere Verbesserung im Kundenservice der Zentralbibliothek.
Ich erstelle in den nächsten Wochen eine Liste mit Fragen, die die MitarbeiterInnen der Zentralbibliothek im Auskunftsdienst mit „Nein“ beantworten müssen. Diese Fragen werden dann nach Themen und Häufigkeit geordnet und unter den Gesichtspunkten der Aktualität und Umsetzbarkeit analysiert. Zum Schluss soll für die einzelnen Fragen bzw. Fragengruppen festgestellt werden, ob die Möglichkeit besteht, aus dieser, für den Kunden, die Kundin negativen Antwort, eine positive Antwort zu machen. Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes „Nein“ ein „Ja“ werden kann.
(Das wäre ja etwas utopisch und wir müssen ja realistisch bleiben.)
Um dieses Projekt umzusetzen, bin ich auf die Hilfe der MitarbeiterInnen angewiesen, die im Auskunftsdienst und am Service die Fragen sammeln, wenn ich gerade selbst nicht an der Auskunft sein und damit zum Gelingen des Projekts tatkräftig beitragen kann.
(Wie das umgesetzt werden soll?)
Ich möchte die Umsetzung an einem Bespiel erklären: Man ist in der Bibliothek und fragt nach Kopfhörern für die PCs.
(Du wärst auch bereit, diese zu kaufen; natürlich nicht für ein Vermögen, aber gegen kleines Geld.)
Trotz alledem wird die Frage nach Kopfhörern am Service, sowie an der Auskunft mit „Nein“ beantwortet.
(Dabei brauchst die ganz dringend, aus welchen Gründen ist völlig irrelevant, aber wenn du dir nicht gleich mit Bild und Ton dieses YouTube Video anschauen kannst, dann…also dann…ja dann…egal…es ist wichtig!!!)
Trotz der Dringlichkeit, die für den Kunden, die Kundin besteht, kann der Mitarbeiter, die Mitarbeiterin dieses Problem zurzeit nicht lösen. Nun kommt mein Projekt ins Spiel und macht auf dieses Problem aufmerksam und kann vielleicht mögliche Handlungsempfehlungen liefern.
(Tadaaaa…Nein, ich kann mir keine Kopfhörer aus den Rippen schneiden!!!
Aber vielleicht…vielleicht ganz bald…ja vielleicht in nächster Zukunft…wird es sie in der Zentralbibliothek Düsseldorf geben.)

Doro

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