Foto: privat
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Bedeutende Künstler prägen ihre Stadt. Dies galt in der Vergangenheit, dies gilt aber auch für die Gegenwart. Ob das Heinrich-Heine-Monument am Schwanenmarkt, das Kolbe-Kreuz an der Rochuskirche in Pempelfort, das Stadterhebungsmonument am Burgplatz, das Josef-Monument am Josefsplatz in Oberbilk, das Friedrich-Spee-Epitaph an der St. Suitbertus Basilika in Kaiserswerth, das Hoppeditz-Denkmal am Haus des Karnevals in der Altstadt, das Heinrich-Heine-Denkmal an der Universität – die Plastiken und Skulpturen von Bert Gerresheim kennen alle in Düsseldorf. Einige Skulpturen waren bei ihrer Aufstellung sehr umstritten, weil sie die gängigen Erwartungen und Vorstellungen durchbrachen. Dabei zeugt seine bevorzugte Vexiertechnik immer von der sehr intensiven Auseinandersetzung mit dem Dargestellten und dem Ort der Aufstellung. Die zahlreichen bruchstückhaft eingefügten Bezüge zu anderen, nicht nebensächlichen Aspekten des jeweils Dargestellten erfordern eine sehr genaue Betrachtung, um die Kritik und auch die Ironie wahrzunehmen. Die in Bronze gefertigten Skulpturen erfahren so eine Leichtigkeit, die bei jedem Betrachten andere Aspekte hervortreten lassen.

Heute, am 8. Oktober, gratulieren wir Bert Gerresheim sehr herzlichen zu seinem 80. Geburtstag. Möge er uns durch weitere Skulpturen zur Mitmenschlichkeit anregen. (kph)

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