espressokahmannHier ist unsere Frage an Karoline Kahmann, online- und social-media-Redakteurin bei den Stadtbüchereien: Was macht eine Bibliothek wie die Stadtbüchereien in den sozialen Netzwerken und ist social-media-Redaktion überhaupt richtige Arbeit?

Unsere Netzwerke

„Seit Mitte 2012 sind wir auf Facebook aktiv und nutzen dieses Netzwerk für die Kommunikation mit unseren Kunden. Warum? Weil wir wissen, dass sich durch die zunehmende mobile Nutzung des Internets das Kommunikationsverhalten der Menschen nachhaltig verändert. Und weil wir uns nicht einfach darauf verlassen können, dass alle unsere Kunden auch in Zukunft den Weg in die „reale“ Bibliothek als Ort finden werden. Auf Facebook treffen wir unsere Kunden immer da, wo sie gerade sind.

Diesen Kommunikations-Kanal nutzen wir für aktuelle Infos, Veranstaltungen, Neuigkeiten und Veränderungen. Wir öffnen auch schon mal die Türen für einen Blick hinter die Kulissen. Unsere Facebook-Seite soll informieren und Spaß machen. Viele Kunden nutzen Facebook auch schon für die direkte Kommunikation mit uns.

Wenn Ihr das hier lest, wisst Ihr ja, dass wir auch seit 2012 einen Blog pflegen. Der wird genutzt, um längere Texte mit persönlichen Perspektiven aus den Stadtbüchereien zu veröffentlichen, zum Beispiel Buch- oder Medientipps. Es gibt aber auch ganz klassische Hinweise auf die vielen tollen Angebote der einzelnen Stadtbüchereien in den Stadtteilen.

Twitter ist seit Ende 2012 neben Facebook und Blog unser drittes starkes Standbein in den sozialen Netzwerken. Wir twittern in maximal 140 Zeichen Aktuelles, Weltbewegendes, Lustiges, Interessantes. Genau wie Facebook wird auch Twitter von unseren Kunden für die direkte Kommunikation mit uns genutzt. Last, but not least haben wir auch einen youtube-Kanal mit lehrreichen Filmchen ;). Und wir sind seit Kurzem mit einem „digitalen Gästebuch“ bei Instagram aktiv!

Digigales im echten Leben

Aber unsere digitalen Aktivitäten reichen bis in die reale Welt: Mit unserem ersten #bookupDE hat sich der Kreis geschlossen – Blogger und Twitterer haben sich in der Zentralbibliothek mit uns getroffen und ausgetauscht: https://storify.com/StadtbueDuedorf/unser-erstes-bookupde

Die sozialen Medien sind für uns inzwischen wichtige Informations- und Kommunikationsinstrumente, für uns, für die Bibliothekslandschaft und für unsere Kunden. Und so wie jeder von uns zu einem „Von-Angesicht-zu-Angesicht-Gespräch“ mit einem Kunden, zu einem Telefonat mit KollegInnen in andern Bibliotheken oder städtischen Instituten in der Lage sein sollte, arbeiten wir daran, dass auch jeder den Umgang mit den neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten lernt.

Arbeit und so weiter

Und ja: social-media-Redaktion ist richtige Arbeit! Und zwar Arbeit, die mir Spaß macht, weil ich mit Menschen kommunizieren kann, egal ob digital und in Echt 😉 Und die Inhalte, Medien und Techniken verändern sich permanent. Das ist super abwechslungsreich. Zum Glück mache ich das nicht alleine als online-Redakteurin in der IT-Abteilung der Stadtbüchereien. Mittlerweile sind wir da in einem Kernteam von drei Leuten. Und wir freuen uns, dass immer mehr MitarbeiterInnen uns interessante Inhalte zukommen lassen oder auch selber posten. Aber als verantwortliche Redakteurin bin ich für die Konzepte und die Planung zuständig und halte alle Fäden in der Hand.“

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