20150522_102138Unsere Frage an Martina Leschner, Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek in der Zentralbibliothek: Sie arbeiten schon lange in der Kinder- und Jugendbibliothek – können Sie sich noch  an ihr erstes Lieblings-Kinderbuch erinnern? Und welches Jugendbuch hat Sie zuletzt beeindruckt?

Martina Leschners Antwort: „Da muss ich gar nicht lange überlegen – mein erstes Lieblingsbuch war „Ferien auf Saltkrokan“ von Astrid Lindgren. Das habe ich zu meinem 8. Geburtstag geschenkt bekommen und es steht immer noch im meinem Bücherregal. Eine wunderbare Feriengeschichte, in der man die Sonne, das Salzwasser und die unendlichen Sommerferien förmlich spüren kann. Nur wenige Autoren schaffen das, was Astrid Lindgren so besonders macht: Bücher mit oft skurrilen Figuren, aber immer voller Wärme, in denen man sich geborgen und gut aufgehoben fühlt. Und – ich sah als Kind fast genau so aus wie Tjorven auf dem Buchcover – und wollte natürlich unbedingt einen Bernhardiner namens Bootsmann als Haustier!

Das letzte Jugendbuch, das mich wirklich beeindruckt hat, ist „Eine wie Alaska“ von John Green. Auf den ersten Blick eine harmlose Internats- und Cliquengeschichte wie viele andere, doch hier geht es um die elementaren Themen Liebe und Tod. Besonders mag ich Miles, den 16jährigen Helden des Buchs, dessen Hobby es ist, die letzten Worte berühmter Persönlichkeiten zu sammeln.“

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