Espresso quer webWir haben den Getränkeautomaten in unserem Lesefenster ausgetauscht und es gibt keine Bouillon mehr. Dafür ist der Espresso gut. Und obwohl der Chef sich schlecht von der Bouillon trennen konnte, habe wir ihn überzeugen können, sich auf einen Espresso und eine Frage zu uns zu setzen.

Unsere erste Frage zum Espresso:

Herr Dr. Kamp, in den Düsseldorfer Gymnasien und Gesamtschulen steht jetzt das Abitur wieder an und auch in den anderen Schulen gibt es Abschlussprüfungen. Viele junge Menschen stehen vor einem neuen Lebensabschnitt, der Berufsausbildung, dem Studium – der Berufswahl. Warum sind Sie Bibliothekar geworden und ist das Arbeiten in einer Bibliothek als BibliothekarIn oder als FaMI (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste) überhaupt ein Beruf mit Zukunft?

Antwort von Dr. Norbert Kamp: „Von Hause aus bin ich Geisteswissenschaftler. Die Entscheidung, Bibliothekar zu werden, fiel bei mir erst sehr spät, ich war schon 28 Jahre alt. Aber: Ich habe diese Entscheidung bis heute keinen Tag bereut. Das Berufsleben in einer Bibliothek ist sehr vielfältig und auch sehr aufregend. Immer wieder haben wir uns alle neuen Herausforderungen zu stellen, der Wandel unserer Dienstleistungen hat ein enormes Tempo. Es gilt: Stillstand ist Rückschritt.

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