jsc
http://www.charliehebdo.fr/

 

 

 

 

Vor fast 200 Jahren, am 27. Dezember 1820, schrieb Thomas Jefferson an William Roscoe anlässlich der Gründung der Universität von Virginia:

http://www.loc.gov/exhibits/jefferson/images/vc75.jpg
http://www.loc.gov/exhibits/jefferson/images/vc75.jpg

“this institution will be based on the illimitable freedom of the human mind. for here we are not afraid to follow truth wherever it may lead, nor to tolerate any error so long as reason is left free to combat it.”

 

 

http://www.theeuropeanlibrary.org/tel4/newspapers/issue/3000096340736?page=2
http://www.theeuropeanlibrary.org/tel4/newspapers/issue/3000096340736?page=2

Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, vor fast 96 Jahren, am 27. Januar 1919, veröffentliche Kurt Tucholsky in der Abendausgabe der Zeitung „Berliner Tageblatt“ unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel den Artikel „Was darf Satire“:
„…Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist: er will die Welt gut haben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an. … Übertreibt die Satire? Die Satire muß übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten. … Was darf die Satire? Alles.“

(kph)

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