Foto 3-4Wir möchten euch mit dieser kleinen Serie unsere Stadtbüchereien und unseren Chef ein bisschen näher bringen.
Und eigentlich hatten wir die Vorstellung, dass diese Serie ganz schick „Auf einen Espresso…“ oder „Auf einen Kaffee…“ … mit Dr. Kamp heißen soll. Aber unser Chef liebt nun einmal die Bouillon aus dem Heißgetränkeautomaten – also wird es herzhaft.

1. Unsere erste Frage zur Bouillon an Dr. Kamp:
Warum steht jetzt überhaupt der Getränkeautomat mit Kaffee, Kakao, Tee und Bouillon im Lesefenster der Zentralbibliothek? Warum haben wir Lesecafés in den Stadtteilbüchereien? Geht es nicht nur um das Bücherausleihen? Um Information? Um Ruhe?

Dr. Kamp: „Wir wollen ein Stück mehr Aufenthaltsqualität schaffen. Die steigenden Besucherzahlen verdeutlichen uns, dass sich bei uns immer mehr Menschen zum Lernen, Lesen und Entspannen länger aufhalten möchten – eine reine Abholstation für Bücher und Medien nur zum Ausleihen sind wir längst nicht mehr. Wir möchten uns hier in der Zentralbibliothek und auch in den Stadtteilbüchereien als erlebbaren Raum für unsere Besucher etablieren. In Zeiten, in denen jeder Mensch durch Smartphone und Tablets die Möglichkeit hat, überall, also von festen Räumen unabhängig, Informationen zu bekommen und zu kommunizieren, ist es gerade für Bibliotheken wichtig, sich nicht nur als reine Ausleih- bzw. Informationsorte darzustellen. Wir wollen mehr und wir können mehr. Mit unseren online-Angeboten erreichen wir unsere Kunden unabhängig vom Standort und Öffnungszeiten. Auch wenn es paradox klingt: gerade deswegen ist es wichtig, dass die Stadtbüchereien Orte sind, an denen die Menschen sich gerne aufhalten.“

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