Ich setze mal die kleine Tradition meiner Vorgänger fort und berichte, was ich in den letzten 10 Monaten, den ersten 10 Monaten meiner Ausbildung zum FaMI, erlebt habe.

Angefangen hat alles mit der Berufsschule ab Ende August 2012. Damals kannte ich, außer meinen „Mitazubinen“, keinen aus der Klasse und man kam sich schon fremd vor. Jedoch verfüchtigte sich das Gefühl sehr schnell bei mir.

Der Berufsschulunterricht ist eine Art für sich 😉 Viel Neues und, eventuell nur in meinen eigenen Augen, etwas zu ausführlich.

flingernAls der September vor der Tür stand, habe auch ich, wie alle Azubis, in einer Zweigstelle angefangen. Zu meiner Freude wurde ich in Flingern sehr freundlich aufgenommen und habe dort den besten Start gehabt, den man sich vorstellen kann.

Die Mitarbeiterinnen sind mir im Laufe der 6 Monate (leider viel zu kurz J), ans Herz gewachsen und ich weiß, dass ich dort immer ein offenes Ohr finden werde, wenn mir mal etwas auf der Seele liegt. Also alles prima gelaufen!

Zurück zum Alltag: das Praktische an der Arbeit in den Zweigstellen ist, dass man dabei gut in den Alltag des FaMIs eingearbeitet wird. Man durchwandert viele Abläufe und bekommt so ein solides Grundwissen vermittelt. Besonders wichtig, in meinen Augen, war es zu lernen, wie ich mit den Lesern umzugehen habe. Jeder Leser ist anders und hat verschiedene Wünsche und Anforderungen. Und ich will auch nicht verschweigen, dass es die ein oder andere schwierige Situation gab.

Aber selbst das hat mich nicht abgeschreckt und ich bin weiter auf dem Weg zur Ausbildung des FaMIs vorangeschritten. Das hieß: ab in die Zentrale!

Erwerbung, Katalog, Öffentlichkeitsarbeit/Verwaltung und Buchbinderei standen auf dem Plan.

Hier merkte man schnell, was einem noch alles an Wissen fehlte, um den Beruf richtig auszuüben. Aber wieder kann ich nur sagen, dass ich überall freundlich empfangen wurde.

Natürlich gibt es die eine oder andere Tätigkeit, die einem den letzten Nerv raubte oder die einem nicht so interessant vorkam, aber da musste jeder wohl oder übel durch. Die jeweils 4 Wochen in den Abteilungen verflogen jedoch sehr schnell. Und ehe man sich versieht sitzt man schon an einem anderen Schreibtisch und muss sich durch neue Arbeit wühlen.

Ab und an heißt es dann von der Leitung aus: Vertretung! Und dann geht es, ab die Post, in die Zweigstelle, in der gerade Not am Mann ist. Auch wenn es dann eventuell bedeutet, dass man länger arbeiten muss als geplant, ist es doch sehr vorteilhaft die Zweigstellen dabei kennen zu lernen. Leider kann ich nicht wirklich davon erzählen, denn meine Einsätze waren immer wieder in Flingern (aber darüber kann ich mich absolut nicht beschweren J).

edvMittlerweile ist es schon Juli 2013 und mein erstes Jahr ist fast schon vorbei. Es ist einfach erstaunlich, wie die Zeit verfliegt.

Momentan sitze ich wieder an einem „neuen“ Schreibtisch (in der EDV) und bin gespannt, was mich noch so alles erwarten wird.

Aber eines kann ich mit ruhigem Gewissen sagen: Ich bin froh, dass ich hier als Azubi angenommen wurde und kann es immer noch nicht bereuen, mich für diesen abwechslungsreichen, spannenden und interessanten Beruf entschieden zu haben!

(m.m.)

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