sommerJuchu, jetzt ist er aber wirklich da und gibt nicht nur ein kurzes Zwischenspiel um nach zwei Tagen wieder zu verschwinden!

Ständig fallen mir Dinge ein und auf, an denen ich mich erfreuen kann. Viel mehr, als noch vor ein paar Wochen:

– Unseren Himbeerstrauch vor der Haustüre, an dem wir alle ein oder zwei Tage schauen, ob wir schon wieder ernten können. Und dann die sonnenwarmen Früchte direkt vom Strauch zu essen.

– Dass wir den Geburtstag unserer Tochter hinter uns gebracht haben. Sechs Kinder hat sie eingeladen und es waren auch alle da. Zwischen umgeschütteten Apfelsaft, dreckigen Gummistiefeln und vorbereiteten Spielen, die dann aber keiner spielen wollte, hat es allen gefallen.

– Unsere Tochter kann Fahrrad fahren! Wie schön ist es mit ihr gemeinsam kleine Strecken zu fahren, bei denen wir sonst das Auto genommen hätten (das ist jetzt eh total überhitzt). Und wir können uns am Gegenwind und (vor allem unsere Tochter) an der Geschwindigkeit erfreuen.

– Die spontane Einladung zu einer Wasserschlacht in Nachbars Garten.

– Mit unserer Tochter immer wieder die große Wasserrutsche im Schwimmbad runter zu sausen.

– Darauf zu warten, dass die klitzekleinen Äpfel von unserem Apfelbaum größer und größer werden und hoffen, dass der Baum sich nicht überschätzt hat mit der Verteilung, weil am kleinsten Zweig fünf Äpfelchen dicht aneinander gedrängt hängen.

– Sehen, wie unsere Tochter immer selbständiger wird und sich selber beschäftigen kann. Wie lieb sie zu Kleineren ist, sie an die Hand nimmt und sich um sie kümmert – aber nur wenn sie Lust drauf hat.

– Den fremden streunenden Kater ein bisschen gezähmt zu haben. Zu sehen, dass er immer wieder kommt, sich gerne füttern und streicheln lässt. Ihm gemeinsam den Namen „Mau“ (wie in den Conni-Büchern) zu geben.

– Die neuen An- und Einsichten, die der Lupenbecher unserer Tochter uns allen beschert. Von Fliegen, Ameisen, kleinen Grashüpfern bis zu Blüten und Steinen war schon alles drin.

–  Stolz die ersten Auftritte unserer Tochter mit dem Kinderchor erleben zu dürfen. Und abends von ihr zu hören, dass das Beste am Auftritt der Kuchen danach war.

– Jeden Tag nach zu schauen, ob die Sonnenblumen schon Blüten bekommen haben.

– Abends lange draußen zu sitzen und zu genießen wie es langsam dunkel und kühler wird und dabei mit dem E-Book-Reader noch ein bisschen zu lesen. Weil er halt so schön klein und leicht und praktisch ist.

So einen E-Book-Reader kann ich eh nur jedem empfehlen. Und wer ein bisschen mehr machen möchte, als nur zu lesen, sollte sich unbedingt einen Mini-Tablet-PC anschaffen. Da kann man mit durchs Internet surfen und Spiele machen und Filme auf youtube schauen und natürlich auch gaaaanz viel lesen. Und das Beste ist: die Online-Bücher dazu gibt es kostenlos bei den Stadtbüchereien!

Lehner, Monika:
^Den^ Sommer erleben mit Ein- bis Dreijährigen / Monika Lehner. [Ill.: Antje
Bohnstedt]. – 1. Aufl.. – München : Don Bosco, 2013. – 93 S. : Ill.
(Mit kleinen Kindern durch das Jahr)
ISBN 978-3-7698-1977-9 kart. : EUR 14.95 (DE), EUR 15.40 (AT), sfr 21.90
(freier Pr.)
Schlagwörter: Sommer / Kinderkrippe / Beispielsammlung
Ndl 3 Lehner                            .

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