BildNeben längeren Geschichten interessiert sich unsere Tochter seit kurzem auch sehr für Sachverhalte, die ich nicht so einfach mal erklären kann:
Was passiert mit einer Kaulquappe?
Wie kommen wir ins All?
Was sind Pyramiden?
Wo geht das Wasser hin, wenn wir die Klospülung ziehen?
Gibt es auch am Tag Sterne?
Warum ist der Mond manchmal morgens noch zu sehen und manchmal schon weg?
Was ist hinter den Wolken?
Warum muss ich schon ins Bett, obwohl es noch hell ist?
Was machen Enten so den ganzen Tag?
Sind Wale einsam?

Einige dieser Fragen sind aufgetaucht, nachdem wir uns Bilderbücher angesehen haben. Da ich nicht auf alles sofort eine „perfekte“ Antwort habe, suche ich dann in der Kinder- und Jugendbücherei nach hilfreichen Büchern. Oft kann ich dann auch noch was lernen
Dabei bin ich auf die bisher vierteilige Reihe „Kleine Forscher entdecken“ gestoßen. Zu den Themen „Der Regentropfen“, „Die Raupe“, „Das Samenkorn“ und „Die Kaulquappe“ wird schon für die ganz Kleinen ein komplexerer Sachverhalt super-verständlich, sehr anschaulich und dabei fundiert und unterhaltsam erklärt. Wir sind mit der Kaulquappe gestartet und nachdem wir erfahren haben, was es mit Ei, Froschlaich, Kaulquappen und Fröschen auf sich hat, wollte unsere Tochter auch die anderen Bücher aus der Reihe ausgeliehen bekommen. Als wir uns  „Die Raupe“ ansahen, war ich noch mal begeistert wie toll Eric Carle in „Die kleine Raupe Nimmersatt“ schon die Verwandlung vom Ei bis zum Schmetterling dargestellt hat. Daher befürchtete ich auch, dass unsere Tochter das Raupenbuch etwas langweilig finden würde. Aber nichts da: wir schauten uns ausführlich an, wie die Eier an den Blättern kleben, die Raupen schlüpfen, fressen, sich häuten, weiter fressen und sich wieder häuten, … bis sie sich schließlich an einen Baum heften und ihren Kokon bauen. Auf dem nächsten Bild ist der Kokon noch mal etwas größer abgebildet. Es ist ein etwas längliches grünes Gebilde und unsere Tochter ruft direkt begeistert, dass das eine Gurke ist. (okay – sie mag apselut sehr gerne Gurke, aber trotzdem: Was soll denn eine Gurke bitte im Raupenbuch? – gefressen werden?). Ich erkläre ihr dann noch mal, dass das der Kokon ist. Darin befindet sich die ehemalige Raupe, die jetzt Puppe genannt wird und sich gerade zum Schmetterling verwandelt. Und ganz am Ende legt der weibliche Schmetterling wieder neue Eier ab. Das ist der „Kreislauf des Lebens“ verrät uns das Buch. Auf der letzten Seite sehen wir diesen Kreislauf noch sehr schön aufgezeichnet. Unsere Tochter benennt dann auch direkt alles: erst sind da die Eier, dann kommen die Raupen, dann die Gurke und dann der Schmetterling.
Ich denke, wir werden uns das Buch noch einige Male ansehen und ich bringe vielleicht noch ein paar andere Raupen- oder Schmetterlings-Bücher mit nach Hause. Vielleicht überzeugen andere Abbildungen unsere Tochter, dass eine Gurke im „Kreislauf des Lebens“ bei Schmetterlingen von Natur aus nicht vorgesehen ist.

Wer sich noch für Raupen und Schmetterlinge interessiert kann hier mal schauen:
http://www.ahs-kirdorf.de/seide/gr_nachtpfau/nachtpfau.html
Kleine Forscher entdecken
^Die^ Raupe. – , 2012. – 32 S. : zahlr. Ill.. –
Best.-Nr.: 52650.
ISBN 978-3-411-07097-8 Pp. : EUR 8.99 (DE), EUR 9.30 (AT), sfr 16.90 (freier
Pr.)
ISBN 3-411-07097-8

4.3 U Tiere Raupe

Carle, Eric:
^Die^ kleine Raupe Nimmersatt : [das besondere Spielbilderbuch] / von Eric
Carle. [Dt. Textfassung von Viktor Christen]. – Dt. große Pappbuchausg., 17.
Aufl.. – Hildesheim : Gerstenberg, [2012]. – [26] S. : überw. Ill. ; 21 x 30 cm
. –
ISBN 978-3-8369-4231-7 Pp. : EUR 19.00
ISBN 3-8369-4231-3

Schlagwörter:
Raupe / Bilderbuch

1 Carle                                 Lesegarten

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