Hallo miteinander!
Da bin ich wieder, erholt und ohne Weisheitszähne. Und etwas müde. Tatsächlich haben wir inzwischen ein bisschen Frühling, auch wenn das Wetter dieses Jahr nicht so entscheidungsfreudig zu sein scheint.

Ich war ja ein Weilchen weg, 3 Wochen um genau zu sein. Außer Urlaub und mit-Hamsterbacken-zu-Hause-sitzen hatte ich noch ein Seminar in Wuppertal. Diesmal eine Art „kreativ“-Woche, bei der man sich für einen Kurs entscheiden musste: Kunst, Musik, Sport & Spiel, Tanzen, Theater oder kreatives Schreiben?! Die Qual der Wahl. Ich entschied mich für letzteres, obwohl ich mir nicht viel darunter vorstellen konnte. Hab ich aber nicht bereut! Sascha Pranschke, der erst vor Kurzem sein drittes Buch (diesmal ein Kölner Regionalkrimi) veröffentlicht hat, war unser Kursleiter und hat uns außer Tipps und Tricks auch ein paar theoretische Einheiten vermittelt. Die haben wir auch gleich ausprobiert, mit Aufgaben wie „Beschreibe, was die Person in ihren Taschen hat (und lass den Leser so Rückschlüsse auf die Persönlichkeit ziehen)“ oder „Beschreibe eine Angstsituation ohne das Wort „Angst“ zu benutzen“. Mich hat die Seminarwoche echt positiv überrascht, es war interessant und hat Spaß gemacht.

BildSeit Montag bin ich in der Bücherei Flingern, wie schon ganz am Anfang meines FSJs. Dienstag hatten wir hier eine Kinderveranstaltung: „Cattu, der Traumfänger“, war zu Besuch und hat viele Lieder zum Mitsingen und Mitmachen mitgebracht. In den Liedern ging es aber nicht nur um Träume und darum, Sterne vom Himmel zu holen! Zusammen mit dem kleinen Fisch haben die Kinder eine Reise durch das Meer gemacht (und dort verschiedene andere Meereslebewesen getroffen), waren bei den Piraten und mussten mit viel Krach den Wachmann wecken, der das Tor zu ihrer Ritterburg wieder hochkurbeln konnte. BildUnd dann war der noch Paul, der Hund. „Sein Fell das ist braun, wir können uns vertraun. Ich und mein Hund, wir haben uns gern. Von so einem Freund hab ich immer geträumt.“ Cattu, oder auch Carsten van den Berg, kommt übrigens ursprünglich aus Haan, was ja nicht so weit weg ist. Bekannt wurde er 2005, als er mit dem selbst und für seine Tochter geschriebenen Schlaflied „Schließ deine Augen“ bei einem deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb den 1. Preis gewann.
Der Rest der Woche war gefüllt mit Büchereialltag (Einstellen, Auskunft, Leihwünsche…) und einigen anderen Aufgaben (schreiben, gestalten, Ideen sammeln). Nichts spektakuläres aber gut für den Einstieg.
Das war’s soweit von mir. Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende! Wenn ihr noch nicht wisst, was ihr morgen Abend machen könnt, es ist Nacht der Museen 😉 (mehr unter http://www.nacht-der-museen.de/duesseldorf/ )

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