Hallo!
Da hat der Winter uns wohl mal wieder eingeholt. Was das soll und wo das hinführt sei mal so dahingestellt, meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Und ich hab mein Ziel, mich in meinen Blog auf eine Woche zu beschränken, offiziell auch nicht geschafft.
Ich hole also mal etwas weiter aus:
Am Freitag, den 01.03. war also die Nacht der Bibliotheken. In Bilk hat diese mit einer Vernissage von „Impressionen in Acryl und Pastellkreide“ begonnen. Die Bilder der Künstlerin Marion Bohlen können noch eine Weile hier in der Bücherei gesehen werden. Um 20 Uhr hatten wir dann das Improvisationstheater „Phönixallee“ zu Gast. Ich hatte vorher wirklich keine Ahnung, was man unter einem Improvisationstheater versteht und wie das ablaufen soll. Es gibt kein Drehbuch, alles wird spontan und aus dem Stehgreif heraus gemacht. Ein konkretes Beispiel: Das Überthema ist Computer. Es wird das erste Date von zwei Chatpartner gespielt, die sich bisher nur aus dem Internet und vom Schreiben her kennen. Einer der Schauspieler spielt den Part einer der beiden Personen. Drei andere wechseln sich mit dem Spielen der anderen Rolle ab. Ein Schauspieler ist eine Emotion, ein anderer ein Tick und der dritte ein Tier. Die Emotion, der Tick und das Tier werden vom Publikum bestimmt. Uuunnd Aktion! (Wir hatten Wut, fluchen und eine Maus.) Finde ich persönlich vom Konzept und der Umsetzung her sehr originell.

[Bild von der Preisverleihung]
[Bild von der Preisverleihung]
Im Anschluss an das Theater gab es noch einen E-Book-Reader und 2 mal 2 Karten für andere Vorstellungen des Phönixtheaters zu gewinnen. Beim Vorbereiten der Verlosung muss man natürlich schauen, dass nicht viel mehr „Trostpreise“ als Gäste da sind. Sonst werden die Gewinne am Ende ja gar nicht gezogen! Bei uns ist es aber zum Glück genau aufgegangen! Alles in allem also ein gelungener Abend!
 

 

 

Seit dem 04.03 bin ich wieder im Lektorat für Belletristik, das sich auch um Veranstaltungsarbeit kümmert. Meine Hauptaufgaben dort, wenn ich nicht gerade woanders oder bei einer Veranstaltung bin, sind vor allem das Auswählen von Büchern, die man möglicherweise kaufen könnte, Buchpflege (bei Büchern, die nicht mehr so schön aussehen) und das Bestimmen der Signatur für neue Bücher (die Signatur ist der Sticker auf dem Buchrücken der bestimmt, wo ein Buch zu finden ist).  Aber ich helfe auch beim Aufbau von Veranstaltungen mit, wie am 05.03. Da fand am Hauptbahnhof nämlich eine Lyrik-Rezitation mit Wolfgang Reinke und Peter Sendtko
statt. Ich habe nur beim Aufbau geholfen und noch kurz reingehört, kann also nicht so viel dazu sagen.

[Origami- Vorlagen]
[Origami- Vorlagen]
Ein kleiner Sprung zum letzten Freitag, den 08.03. Das war mein persönlicher Favorit in der letzten Woche. Mittags, ab 14 Uhr, war ich in Unterrath bei einem Origami-Faltkurs. Hab mich vorher nie so richtig getraut, das mal zu versuchen, weil es immer so schwer aussieht. Aber mit der richtigen Anleitung (und original koreanischem Papier) war es plötzlich doch ganz einfach und hat richtig viel Spaß gemacht!

Eigentlich wollte ich ja gar nicht mehr gehen, aber um 16 Uhr war in der Kinder- und Jugendbücherei im Rahmen von „Düsseldorf liest vor- in vielen Sprachen“ eine zweisprachige Lesung des Bilderbuchs „Kleiner Eisbär, wohin fährst du?“. Den gab’ s schon, als ich noch klein war und den hab ich damals sooo geliebt! Vorgelesen haben zwei Vorlesepatinnen, eine auf Deutsch und eine auf Türkisch. Die Bilder wurden mit einem Dia-Projektor an die Wand geworfen, wieder ein Attribut an meine Kindheit. Im Anschluss an die Lesung haben wir noch ein Eisbär- Mobilée gebastelt mit Eisscholle, Eisbär, Robbe, Häschen, Vogel, Walross… Total toll!!!

[Tentekko Taiko]
[Tentekko Taiko]
Am Samstag war ich wieder in Unterrath, diesmal zum Japanischen Trommeln der Gruppe „Tentekko Taiko“. Die Veranstaltung war richtig gut besucht, zu Recht. Die Trommler überzeugten mit viel Körpereinsatz, Rhythmus und Präzision! Faszinierend und ansteckend.

 

 

Diese Woche bin ich etwas „aufgeteilt“, da die Kollegin, bei der ich offiziell bin, bei einer Fortbildung ist. Am Montag und Mittwoch war ich in Bilk, am Dienstagabend in Flingern bei einer Abendveranstaltung. Unter dem Motto „Aus Ferne wird Nähe“ fand dort nämlich eine musikalische Lesung des Ensembles Darbahar rund um Liebe, Mystik und Folklore statt. Es war so wahnsinnig gut besucht, dass wir am Ende nicht mehr genug Stühle hatten und nur noch Stehplätze anbieten konnten. Wohlgemerkt: Flingern hat 100 Stühle! Das Ensemble war aber auch richtig gut, die Musik sehr harmonisch und die Atmosphäre angenehm, wenn auch etwas beengt. Gerne wieder!!
Wie bereits erwähnt war ich gestern, am Mittwoch, in Bilk. Auch da war eine Abendveranstaltung, diesmal eine Lesung mit anschließender Diskussion. Die deutsch-französische Journalistin, Zeithistorikerin und Frauenrechtlerin Florence Herzvé hat ihr Buch „Frauen der Wüste“ und einige der darin vorkommenden Frauen vorgestellt. Außerdem hat sie von ihren eigenen Reise- Erfahrungen in verschiedenen Wüsten berichtet. Ein interessanter Abend, der zum Nachdenken anregt. Oder kann sich jemand vorstellen, während der heißen Monate nur ein halbes Glas für Körperhygiene (Zähne putzen und duschen) zur Verfügung zu haben?!
Heute bin ich wieder in der Kinder- und Jugendbücherei in der Zentrale. Hier findet heute um 16Uhr eine musikalische Lesung von „Ritter Rost“ statt. Die Karten sind allerdings leider alle schon weg! Ich bin leider auch nicht dabei, da ich heute Nachmittag in Hassels aushelfe.

Bis nächste Woche, dann schaff ich es auch mal, mich etwas kürzer zu fassen 😉

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