Do what you want ´cause a pirate is free…

…You are a pirate!

Hallo!

Wie bereits im letzten Blog schon angekündigt: Am 29.01 war eine Aufführung von „Schlopi Schlops“ in Garath. Der Titel klingt zugegeben etwas seltsam. Aber Schlopse sind auch seltsame Wesen, die auf keinen Fall mit Menschen sprechen dürfen. Überhaupt bleiben sie lieber unter sich- denn alle anderen sind ja anders. Und genau darum geht es in diesem Theaterstück, um „Anders- sein“ und Toleranz. Schlopi lernt, dass es nicht schlimm ist, anders zu sein und dass auch „andere“ nicht schlimm sind. Zusammen mit den Kindern schafft er es sogar, die 4 Aufgaben zu lösen und die verzauberte Torte zurückzubekommen. Eine sehr lustige, lebendige Veranstaltung, die nicht nur für die Kinder schön gewesen ist.

Tags darauf, am 30.01 fand in der Zentrale im Rahmen von „Respekt und Mut“ die Lesung mit Berndt Hahn „Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne“ statt. Der Schauspieler und Hörbuchsprecher las Ausschnitte aus Friedrich Kellners Tagebuch, welcher zu Zeiten des Nazi-Regimes lebte und die Veränderungen seit der „Machtergreifung“ Hitlers kritisch beobachtete. Kellner dokumentierte die Steigerung der Diskriminierung von Juden und auch den Sprachwandel in Zeitungen und anderen öffentlichen Medien. Als Zeitzeuge bringt er sich allein durch das Führen dieses Tagebuchs in Gefahr. Ein bewegendes Thema, (das noch nicht allzu lange her ist und eine Generation geprägt hat). Als Zuhörer beginnt man sich zu fragen wie es überhaupt zum zweiten Weltkrieg und dem Holocaust kommen konnte, obwohl es offensichtlich Menschen gab, die sensibel die Vorzeichen erkannt haben. Aber so einfach sollte man es sich nicht machen. Geschichte muss man immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten um ansatzweise die Vorstellung von einem Leben in einer anderen Zeit zu entwickeln. Einen dieser Blickwinkel gibt uns Friedrich Kellner …

Neues BildNach diesem ernsten Thema aber wieder etwas Buntes! An meinem letzten Freitag in Bilk haben wir Bilder aus alten, aussortierten (und teilweise kaputten) Büchern ausgeschnitten und damit eine Collage gebastelt. Das war praktisch ein Testdurchlauf, da wir das in Bilk im April zum „Tag des Buches“ als Kinderveranstaltung anbieten möchten. Anschließend haben wir versucht, ein gutes Foto für ein Werbeplakat zu machen was gar nicht so einfach ist, wie es aussieht. Hier ist unser Ergebnis (meine ist die rechte).

Soo, seit Montag bin ich also vormittags in der Kinder- und Jugendbücherei am Hauptbahnhof und nachmittags in der Kinder- und Jugendbücherei in Hassels. Dort ist die Bücherei im Familienzentrum untergebracht und dementsprechend klein. Aber für die Kinder ist die Lage natürlich eine tolle Sache. Letzten Dienstag war sogar eine Vorlesepatin da.
Ich muss aber gestehen, dass ich noch nicht so viel zu Hassels sagen kann, da ich letzte Woche ab Mittwoch krank war und dementsprechend erst an zwei Nachmittagen überhaupt da war. Werde ich aber noch nachholen 😉

Und jetzt zu dem Grund für die Überschrift: an besagtem Dienstag hatten wir in der Zentrale vormittags pirateneine „Piratenführung“ mit einer Kita. Da versuchen wir spielerisch und mit Schatzkiste den Kindern die Bücherei und ihre Angebote zu zeigen. Die richtige Musik darf natürlich nicht fehlen. Aber auch das Personal hat mitgespielt. Hier der Beweis: Eine unserer Kinder- und Jugendbibliothekarinnen (rechts) und ich (links)

Ich habe gerade meinen Terminkalender für diesen Monat zusammengestellt und der ist echt bunt, voll und verstreut.
Hier eine kurze Zusammenstellung mit Veranstaltungen zur Interkultur:

14.02 Amore, Amore in Gerresheim
15.02 Deutsch- Persische Lesung in der Kinder- und Jugendbibliothek am Hbf
19.02 Die Stadtmaus und die Landmaus in Bilk
25.02 Russinnen ohne Russland in Garath

Vielleicht sehen wir uns ja! 😉

Advertisements