Hallo zusammen!!

Ich gebe zu, ich habe lange nichts mehr geschrieben und dementsprechend natürlich auch einiges unterschlagen. Ich versuche mal, die Tage seit meinem letzten Blog (mit Hilfe meines Terminkalenders) etwas zusammen zu fassen:
Am Mittwoch, dem 14.November habe ich mir das erste Mal eine Führung mit einem Integrationskurs angeschaut. Das Prinzip klingt recht simpel: bestehende Deutschkenntnisse festigen, die Teilnehmer aber gleichzeitig nicht überfordern und primär Bereiche zeigen, die von Interesse sein können. Bei der Umsetzung muss man allerdings einiges mehr beachten, da gerade Kleinigkeiten von entscheidender Bedeutung sein können. Inzwischen war ich auch bei einer zweiten Führung, am 4.12.  und bei einer, mit einem Integrationskurs in der Kinder- und Jugenbücherei am 27.11.
Im Anschluss an die Führung am 14. November habe ich (leider nur) noch das Ende von „Der Grüffelo“ in der Kinder- und Jugendbücherei mitbekommen. Wirklich schade, es war nämlich ein Papiertheater mit anschließender Vorlesestunde. Immerhin konnte ich noch beim Basteln der Grüffelo- Masken helfen. Da haben sich die Kinder viel Mühe gegeben und echte Kunstwerke geschaffen.
Am 16.11. war das Ende der Lesewoche und eine Veranstaltung für die Lesepaten. Vom Programm habe ich allerdings nicht viel mitbekommen, da ich Türdienst hatte (und tendenziell kamen immer dann Leute, wenn es gerade interessant wurde). Dazu kann ich also nicht gerade viel erzählen.
Ein wirkliches Highlight war dafür meine Teilnahme an den Grundseminaren für die Vorlesepaten. (Für die, die es vielleicht nicht wissen: Vorlesepaten sind Ehrenamtliche, die in Kitas und Kindergärten, aber auch anderen sozialen Einrichtungen vorlesen. So lernen Kinder schon früh den Umgang mit Büchern kennen und lieben und sie erweitern nebenbei ihre Sprachkenntnisse.)
Das erste Seminar war eher theoretisch und ist auf die grundlegenden Fragen eingegangen („Wie finde ich eine Kita?“; „Wie vielen Kindern kann ich vorlesen, ohne dass Chaos herrscht?“). Das zweite war hingegen vor allem auf praktischen Beispielen aufgebaut. Wir hatten z.B. einen Auszug aus einer amtlichen Verlautbarung der deutschen Post und sollten einzelne Abschnitte unterschiedlich vorlesen (wie ein Nachrichtensprecher, ein Märchenerzähler, ein Prediger…).  Das war teilweise echt lustig, weil es einfach überhaupt nicht gepasst hat. Wer das gerne mal selbst versuchen möchte, ich habe einen Link mit dem Text im Internet gefunden:  http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/206054
Ansonsten gab es noch einige Sitzungen, Auskunftsdienste und das Abarbeiten einer sogenannten „Nietenliste“ (da stehen Bücher drauf, die im ganzen Jahr nicht ausgeliehen wurden – das kann mehrere Gründe haben: z.B. dass sie leider geklaut wurden oder dass sie einfach nicht gefragt sind). Mit dem Überarbeiten der Rechercheaufgaben bin ich fast fertig, im Moment arbeite ich an einem Konzept für die Führungen.
Oh, und am 4.12 war noch ein Seminar zum Thema „Web 2.0“. Da ging es vor allem um unseren Auftritt bei Facebook und Twitter, was machen wir gut? und was kann man verbessern? An dieser Stelle würde ich einfach mal direkt fragen: Was denkt ihr, können wir besser machen? Oder was wünscht ihr euch für die Zukunft im Bezug auf unsere Internet- Aktivitäten?
Zu guter letzt: Jetzt gerade bin ich in der Zweigstelle Unterrath und helfe, das Japanische Blütenfest nächstes Jahr zu planen.
Ich wünsche allen einen schönen Nikolaus!

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