Hallo zusammen!

Wer ich bin? Eine von insgesamt 12 Azubis aus den Stadtbüchereien Düsseldorf und seit August im dritten und letzten Lehrjahr angekommen.
Warum ich schreibe? Weil ich heute Morgen eine Leerphase hatte und meine Chefin diese füllen wollte, indem sie mich bat, etwas Sinnvolles zu diesem Blog bei zusteuern 😉
Mein Thema? Mangels kreativer spontaner Einfälle werde ich wohl über meine Ausbildung schreiben. Da ich verkürze, ist das Ende schon im Januar.

Als ich mit der Ausbildung begonnen habe, war ich 19 Jahre alt und voller Neugier, was mich in den nächsten drei Jahren so erwarten würde. Das erste wunderbare was ich einfach mal in den Vordergrund stellen möchte ist, dass ich mit zwei tollen „Mitazubinen“ meine Ausbildung starten durfte. Ich kann mich noch genau an das erste Azubi-Treffen erinnern, wo wir uns das erste Mal kennen gelernt haben und ich weiß noch, dass wir alle sehr schüchtern und zurückhaltend waren und ich nur gedacht habe „Oh Gott, das wird nie was „ ^^ Heute zwei Jahre später, in denen wir jede Woche zwei Mal gemeinsam, den ehrlich gesagt nicht sehr spektakulären Berufsschulunterricht besucht, gemeinsam in bestimmten Abteilungen gearbeitet und ein Azubi-Projekt zusammen gemeistert haben, weiß ich, dass es doch was geworden ist, sogar so gut, dass wir schon zwei Mal gemeinsam Urlaub gefahren sind 🙂

Zurück zur Ausbildung.
Generell möchte ich zu der Ausbildung sagen, dass sie für mich bis jetzt sehr abwechslungsreich war, da man in sehr viele verschiedene Abteilungen kommt und man dadurch auch einen Überblick über den „Kreislauf“ des gesamten Systems bekommt.
Meine ersten sechs Monate habe ich in der Stadtteilbücherei Bilk verbracht, wo mir der Einstieg durch super nette und hilfsbereite Kollegin erleichtert wurde.
Die restlichen 18 Monate habe ich größtenteils in der Zentralbibliothek verlebt und dort die verschiedenen Abteilungen durchwandert und auch hier kann ich sagen, dass die Kollegen sehr nett sind.
Ein besonderes Highlight der Ausbildung waren zum einen, die von der Schule organisierten Ausflüge zur Frankfurter Buchmesse. Ein Erlebnis für sich. Die vielen Bücherstände, Autorenlesungen, das Gedränge und die ganze Stimmung und beide Male kamen wir mit Tüten und Taschen voll mit Büchern, die wir als Leseexemplare geschenkt bekommen hatten, wieder zu Hause an.
Ein anderes Highlight war die Azubi-Veranstaltung, die jeder Jahrgang im zweiten Lehrjahr mit Unterstützung einer Zweigstelle selbstständig organisieren soll. Unser Jahrgang entschied sich dafür im März dieses Jahres einen „Poetry-Slam“ – Abend zu veranstalten und mit der Hilfe der Bücherei Flingern, ist der Abend ein voller Erfolg geworden. Auch wenn der Weg bis dahin nicht immer leicht war, hat das Planen, Organisieren, Gestalten, Korrespondieren und Durchführen doch auch viel Spaß gemacht.

Wenn ich zurück an den Anfang denke, merke ich, wie schnell die Zeit vergeht und es ist ein komisches Gefühl zu wissen, dass die Abschlussprüfungen schon in wenigen Monaten vor der Tür stehen. Aber ich kann mit Recht sagen, dass es meistens eine sehr schöne Zeit mit netten Kollegen war. Vielen Dank dafür 🙂