Morgen, Mittwoch, 04.07.2012 um 20 Uhr in der Zentralbibliothek

„Schreiben ist gut, Denken ist besser.“ – Hermann Hesse, Nobelpreisträger für Literatur 1946

Hermann Hesse

Hermann Hesse liebte die Musik, wurde von ihr inspiriert, seine Gedichte wiederum inspirierten Musiker. „Das ist ja das Geheimnis der Musik, dass sie nur unsere Seele fordert, die aber ganz, sie fordert nicht Intelligenz und Bildung, sie stellt über alle Wissenschaften und Sprachen hinweg in vieldeutigen, aber im letzten Sinne immer selbstverständlichen Gestaltungen stets nur die Seele des Menschen dar.“ In dem literarisch-musikalischen Porträt „Hesse unerhört“ nutzen Daniela Bosenius (Gesang), Julia Diedrich (Piano) und Ulrich Lussem (Rezitationen) den Schwung dieser „Liebesbeziehungen“ und stellen zusammen, was die Musik in Hermann Hesse aus- und loslöste und wie sie ihn und seine Werke nachhaltig beeinflusste.

Unerhörte (!) An- und Einsichten, (noch) immer aktuell und inspirierend …

Die Mitwirkenden von "Hesse unerhört"

Daniela Bosenius, in Köln und Ennetbaden (CH) aufgewachsen, stammt aus einer Musikerfamilie und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Saarbrücken. Nach verschiedenen Engagements an Theatern (Oper, Operette, Musical) in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz arbeitet sie seit 2005 als freischaffende Musikerin und wird v. a. mit eigenen Programmen engagiert: www.bosenius.info

Die Mitwirkenden von "Hesse unerhört"

Ulrich Lussem steht seit über dreißig Jahren als Schauspieler, Sänger, Rezitator und Regisseur auf verschiedenen Theaterbühnen. Besonders eng ist er mit dem Frechener Harlekin-Theater verbunden, bei dem er festes Ensemblemitglied ist.

Julia Diedrich, geboren und aufgewachsen in Saratov/Russland, studierte am Staatlichen Musik-Kolleg in Wolgograd und am Staatlichen Konservatorium Saratov. Seit 2006 arbeitet sie als selbstständige Musik- und Klavierpädagogin.

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