Seit 2000 wird jährlich am 22. Mai der „Internationale Tag der biologischen Vielfalt“ gefeiert (nährere Infos siehe http://www.cbd.int/idb/).

Diesen Tag nehmen wir zum Anlass für einen Buchtipp zum Thema Artenschutz. Der Bild-Text-Band „Wanderer der Wildnis“ von Stanley Johnson und Robert Vagg verbindet herrliche Fotos mit informativen Texten über wandernde Tierarten und die Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind.

Mit Wanderer der Wildnis sind die 8000 bis 10000 Tierarten gemeint, die zwischen ihren Futter- und Brutstrecken regelmäßig Staatsgrenzen überqueren und weite Strecken zurücklegen. Für den Artenschutz bedeutet dies, dass kein Land im Alleingang  ihr Überleben sichern kann. Neben der Bedrohung durch natürliche Feinde sind die tierischen Wanderer auch immer mehr Bedrohung ausgesetzt, für die der Mensch verantwortlich ist.

Gliedert nach Vögeln, Meerestieren und Landtieren werden in dem Buch zahlreiche Arten vorgestellt. In einem Extra-Kapitel werden außerdem die größten Gefahren beschrieben, die Wandertierarten noch vielfältiger bedrohen als ortgebundene Tierarten. Als Beispiele seien hier die Gefahren durch Starkstromleitungen und Windturbinen sowie die der Verlust von Lebensräumen durch die globale Erwärmung genannt. Neben einem mehrsprachigen Verzeichnis der Tiernamen findet man in den Anhängen umfangreiche Informationen über weltweite Instrumente zur Erhaltung der Artenvielfalt.

Natürlich ist dieses engagierte Buch, wie viele andere Titel zum Artenschutz, auch in unserem Bestand zu finden.

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