Zugegeben: Es ist nicht so, dass wir das nette Käferchen gesehen haben und sofort sprang uns – humanistisch gebildet 🙂 – das passende Gedicht von Clemens Brentano und Achim von Arnim in den Sinn. Nein, so war es nicht.

Aber bei der Recherche nach dem hübschen Käfer haben wir das Gedicht über das „Marienwürmchen“ in der Wikipedia gefunden:
„Marienwürmchen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“:

Marienwürmchen setze dich
Auf meine Hand,
Ich tu dir nichts zu Leide.
Es soll dir nichts zu Leid gescheh’n,
Will nur deine bunten Flügel seh’n,
Bunte Flügel meine Freude.

Marienwürmchen fliege weg,
Dein Häusschen brennt,
Die Kinder schrei’n so sehre.
Die böse Spinne spinnt sie ein,
Marienwürmchen, flieg’ hinein,
Deine Kinder schreien sehre.

Marienwürmchen, fliege hin
Zu Nachbars Kind’,
Sie tun dir nichts zu Leide.
Es soll dir da kein Leid gescheh’n,
Sie wollen deine bunten Flügel seh’n,
Und grüß’ sie alle beide.